Gadgets die die Welt nicht braucht.

Ich bin Smartphone heavy User. Wie andere auch schaue ich wohl im Schnitt ca.2500x auf mein Display. Ich habe es nie nachgezählt doch ich bin mir sicher, dass Google das auch schon weiß. Wahrscheinlich gibt es wohl schon eine App dafür, doch hier bemühe ich mal eine Statistik von Golem, denn als „Google Fit“ Aktivität gehen Smartphone Kontrollblicke leider noch nicht durch.

Neben der üblichen Social Media Nutzung mutiert mein Phone gerade immer mehr zum Fahrkartenautomaten. Kaum eine Airline deren App ich nicht in meinem „Travel“ Folder habe. Hinzukommen DB-Navigator, Drive Now, Car2go usw. Ja, das Teil ist sehr viel in Gebrauch. Aber sollte das eine Begründung für mich sein mein Telefon speziell zu schützen, damit es länger hält? Von mir ein klares Nein. Apples iphone und die diversen Android Modelle sind bis aufs kleinste Details designed und geshaped wie ein Edel Surfbrett. Jedes noch so gut gemeinte Accessoire ist eine Ohrfeige in das Gesicht des Entwicklers und stört meinen Sinn für Ästhetik. Ich dachte, die Zeiten in denen der rüstige Rentner sein Nokia 3310 in einer Ledertasche an seine Bauchtasche gesteckt hat sind vorbei. Doch es kam schlimmer. Heute verpacken Menschen ihr Handy in eine

  1. Fliptasche

Die Fliptasche ist die Bauchtasche der heutigen Generation. Hauchdünn und wenige Millimeter dick kommt ein Smartphone kurz vor dem Unboxing daher. Völlig unschuldig ahnt es noch nicht, dass es nun brutal in eine pinkfarbene Kunstledertasche mit Messingapplikation gepresst wird. Wohl durchdachte Gewichtseinsparungen bei Material- und Gehäusewahl werden rücksichtslos missachtet und fallen der Kleingeld- und Kreditkartentasche zum Opfer. Sollte das Telefon tatsächlich einmal zur Kommunikation ans Ohr gehalten werden, klappt diese Tasche nach Außen auf und gibt ihr Inneres preis. Es sieht dann meist so aus, als würde die Hälfte eines Sandwich Toastes lässig vom Ohr des kommunizierenden hängen.

  1. Battery Packs

Ernsthaft? Der 2500 mAh Akku Eures Handys bringt euch nicht über den Tag. Und das nur, weil ihr es nicht fertig bringt die Bluetooh Verbindung zu eurer Smartwatch (auch ein Kapitel für sich) zu kappen und die wlan Verbindung im Office zu trennen? Kann man nichts machen, doch das ist noch kein Grund dafür, einen zusätzlichen Lithium-Ionen Akku durch die Gegend zu tragen. Was für ein Hohn an all die Energiesparmodi Features der heutigen High-Tech Industrie. Übrigens – der Strom mit dem Ihr Eure Battery Packs füttert, ist derzeit noch mit hoher Wahrscheinlichkeit Atomstrom oder entstand aus fossilen Brennstoffen. Lasst es sein. Safe the planet.

  1. Displayfolien

Displayfolien sind die Schonbezüge des 21.Jahrhunderts. Sonntags wurden die Plastikfolien vor der Eiche rustikal Schrankwand der Eltern entfernt, weil Besuch kam. Sie sollten Verschleiß verhindern und man hat sich darüber lustig gemacht. Heute klebt sich die nächste Generation passgenaue Kunststoffscheiben aufs AMOLED Display um Kratzer und Fettfinger zu vermeiden. Das ist der Kreislauf des Lebens.

Was denkt Ihr? Welche Gadgets gehen nicht?

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Wie ich mein Wochenende rette – 3 Tipps von einem Handyjunkie

Ja ich liebe Smartphones. Ja ich mag Gadgets. Ich kann mich stundenlang damit beschäftigen und ich besitze auch eine Smartwatch. Obwohl ich mir bis heute nicht ganz sicher bin, wozu sie nun eigentlich gut sein soll. Beruflich wie privat hämmere ich täglich tausende von Buchstaben auf virtuelle und physische Tastaturen in den verschiedensten Kanälen. G-Mail, Hangouts, Whats App, Outlook, Messenger, In-Mails, Excel Sheets, Google Docs, und Word. Und das sind noch längst noch nicht alle Kommunikations- oder Organisationswege. Lediglich ein kleiner Auszug.

Dazu kommt, dass mich die Mobilität unserer heutigen Arbeitswelt bis in die entlegensten Winkel verfolgt. Bis vor kurzem befand sich Deutschland noch ungefähr in der Kreidezeit, was den Ausbaustand öffentlicher W-LAN Infrastruktur betrifft. Doch hier wurde nachgebessert. Auch die Mobilfunkbetreiber haben ihre Netzabdeckung erheblich optimiert. Ein Handyverkäufer antwortete mir einmal recht schlüssig auf meine Beschwerde über zu viele Funklöcher mit dem Satz „Wieso? Das heißt doch Netz und nicht Decke. Ein Netz hat nun mal Löcher.“ Recht hat er.

Wie dem auch sei. Wenn ich es möchte, kann ich wann auch immer von wo auch immer arbeiten. Das finde ich toll, denn für mich bedeutet es ein Stück Freiheit. Es gibt unzählige Studien zum Thema Burnout, Gefahr von Work Life Balance usw. Mit Sicherheit steckt in Ihnen viel Wahres und man sollte die Gefahr, die für die Gesundheit daraus entsteht auch nicht unterschätzen. Dennoch überwiegen für mich die positiven Aspekte. Mein Problem ist nur – ich bin nicht sehr diszipliniert. Mein Smartphone ist mein ständiger Begleiter, ob nun in der Woche oder eben am Wochenende. Selbst wenn es zur internen Firmenkultur gehört keine Emails an Wochenenden zu versenden, so wird diese von anderen in den meisten Fällen nicht eingehalten. Wenn man für ein globales Unternehmen arbeitet tun die verschiedenen Zeitzonen und Feiertage ihr Übriges.

Wie kann ich also den ständig eintrudelnden Emails oder Terminerinnerungen entkommen um ein entspanntes Wochenende zu genießen? Denn – verstehen Sie mich nicht falsch – das ist mir sehr wichtig. Komplett offline sein? Kommt nicht in Frage. Am Wochenende nur die jeweiligen E-Mail und Kalender Accounts offline stellen? Sicher eine Alternative, doch irgendwie vergesse ich das immer und bin auch da nicht sehr konsequent. Nein, ich organisiere mich anders und ich fahre damit seit Jahren sehr gut.

  1. Ein Kalendereintrag für Kalendereinträge

Hört sich schräg an. Auch hier tricksen mich mein Smartphone und mein schneller Finger während der Woche ein ums andere Mal aus. Das kennen Sie doch auch. Sie erhalten eine Kalendereinladung von einem Kollegen, drücken unbedarft „accept“ und schon steht ein Meeting in ihrem Kalender. Am Desktop oder Laptop bin ich da wesentlich disziplinierter, doch unterwegs im Office oder auf Terminen passiert mir das schon mal. Das Ergebnis ist, dass Sie entweder eine Woche voller Termine haben, von denen Sie gar nicht wissen warum oder worum es geht oder aber, Sie haben ständig Termine die sich kollidieren. Ich habe mir zu Regel gemacht, jeweils am Freitagnachmittag einen festen Kalendereintrag für 30 Minuten festzulegen, in denen ich meine Termine für die kommende Woche prüfe und organisiere. Das hilft ungemein. Mein Pro Tipp ist noch, akzeptieren Sie zukünftig nie einen Termin, der keine Agenda enthält. Sollten Sie eine solche Einladung bekommen drücken Sie auf „tentative“ und fragen Sie höflich worum es geht. Es ist Ihre produktive Lebenszeit. Ein organisierter Kalender zum Wochenende, gibt mir ein entspanntes Gefühl und einen perfekten Start in die Woche.

  1. Montagsmeetings – Vorbereitung ist alles

Nachdem sie nun ihre Woche geplant haben stellen Sie schnell fest, welche Meetings welche Priorität haben und welche Rolle Sie dabei spielen. Im Idealfall sollte jedes Meeting einen wertvollen Beitrag zu Ihrer Produktivität oder zu der Ihres Unternehmens beisteuern, doch nicht immer ist dies der Fall. Gibt es Termine in denen sie einen aktiven Part spielen zum Beispiel als Moderator oder Präsentator, erledigen Sie die Vorbereitungsarbeit noch vor dem Wochenende, zumindest die für Ihre Montagsmeetings. Es wird Ihnen Ruhe und Frieden bescheren. Zusätzlich nutze ich ein simples Colour Coding für Meetings zu denen Inhalt in Form von Präsentationen von mir gefordert wird. Das erleichtert mir den Überblick.

Ich denke, ich komme immer sehr gut vorbereitet in meine Meetings. Tun diese Ihre Kollegen auch, werden Sie erstaunt sein, was für sagenhafte Ergebnisse Sie als Team erzielen.

  1. Die Twin Card – ganz ohne Gadget geht es nicht

Um der vorher beschriebenen, ungewollten beruflichen Kommunikation am Wochenende zu entfliehen, benutze ich eine Twin Card meines Netzbetreibers. Anders als eine sogenannte „Ultra Card“, die mit einer Rufnummer mit mehreren Endgeräten gleichzeitig im Netz des Providers eingebucht ist, bucht sich hier immer nur ein Handy zur Zeit ein, nämlich das, was Sie zuerst eingeschaltet haben. Aber mit der gleichen Rufnummer. Ich muss dazu erwähnen, dass Telefonie als solches mit den Jahren immer mehr in den Hintergrund meines beruflichen Alltags gerückt ist. Zusätzlich ist die Hürde jemanden am Wochenende anzurufen ungleich höher, als einfach eine E-Mail zu senden. Somit werde ich am Wochenende selten gestört. Ich bin weiterhin online mit meinen geliebten, privaten Social Networks, ohne aber die E-Mail und Kalenderprogramme nutzen zu müssen, die ich für meine Arbeit brauche. Zusätzlich brauche ich auch nicht ständig die beruflichen Accounts meines „Arbeitshandys“ aktivieren und deaktivieren. Ein weiterer symbolischer Nebeneffekt ist der, dass wenn ich am Freitagabend mein „Arbeitshandy“ ausschalte, mein Kopf mir sagt das nun Wochenende sei. Wie den Hörer auf die Gabel legen, falls das der Eine oder Andere aus der Generation Y noch kennt.

 

Na dann. Auf das nächste schöne Wochenende.

streaming is like fastfood

Recently some incidents occurred that made be re-think my way of consuming music. Mostly the kind of music to go. Raised up in the analog age where a walkman was a walkman and not simply a branding for mobile devices proving some music features like playlists or boom bass. (Pretty ridicolous when you know a sound of a ghetto blaster). One of these incidents was the announcement by Tim Cook to stop development and production of the iPod classic due to lack of spare parts. This suddenly drove me to use my beloved 30GB 2nd generation device more than usual and I sometimes noticed myself touching it in a tender way. Since this announcement I do take care for this dying species knowing that soon there will be no possibility to get it repaired if something should happen. But what should happen apart from an water incident by too much rain or just by gravity?

This tiny fellow with some 3K songs I carry along with me while commuting to work works propperly and is not showing any sign of weakness. It is great because of its simplicity. It is literally classic. The very, very most important thing which makes this device a classic device is the lack of internet connectivity. This is really the point. Honestly – I have not been aware of it or haven´t even thought about it since I recently read a quote from Haruki Marakumi. In his book “What I talk about when I talk about running” he talked about what kind of device he uses while running cause he enjoys listening to music. He prefers using a MD player instead of using a mp3 player. His reason for this is that he thinks that music and pc do not fit together. They should be seperated. This was the second incident cause it made me think and I agree 100% even if I do not adapt this totally because I still use my iPod classic. To me it is more about listening to music and being at the same time connected to the internet is not the right thing. It disturbs the real interaction with the songs having in your ear. You lose your focus on what you listen because you divide your attraction.

To be frank. For two years I was a heavy user of spotify with a premium account. I absolutey loved this app running on my smartphone and tablet. Specifically I loved the possibility finding and listening to old records which I do only own on vinyl like e.g. Foreigners “Head Games”. I did not use the playlists cause I prefer to choose my own kind of music but the variety of music is amazing. Commuting by train, cycling to work or walking the dogs – I took my phone, started the app and began searching and searching. I started a song, listenened to it for 2 minutes, skipped to a next one and had already the next artist in mind. But I did not listened to one single, complete album like I did in the past. More and more I felt lost cause I did not really know what I wanted to listen next. The choice is too overwhelming and causes a overstimulation. Additonally while being online by nature I answered emails or responded on social network interaction. I was not with the artist.

Don´t get me wrong and I know it sounds oldschool (a consequence of my age for sure) – I do understand and appreciate all the advantages of streaming music. Mostly you have a big choice, flexibility and you save much money (even not so good for the artist cause they do suffer because of this low price policy) but – because I really do like to listen to an album, I prefer listen to it without anz kind of distraction. So I went back to my iPod classic. No Wi-Fi, no bluetooth, no 4 G or any other thing. Just pure music. Now when I bought an album (I never used file sharing cause the quality is disgusting) it feels a bit like in the old times when I e.g. listened to the Back in Black album the very first time after Bon Scotts death. It was like heaven and I did not skip any song. I worked myself through from “Hells Bells” to “Rockn Roll ain´t no Pollution” This is how listening to music should be. I do it less now – but with more intensity and joy. Streaming music is like having fast food. I prefer a propper dinner and a nice glass of wine.

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Ryan Air Android App – be careful

Great progress. Finally Ryan Air offers as well a mobile application for Android or IOS users. So, times are over
where you paid a fortune at the check in counter if you had forgotten to print out your boarding pass. So far – so good.

Flying over to Germany today i tried it out to check in on both OS. The user interface  is really straight forward and as you already know from other airlines. You can book and manage flights and you can check in. Ryan Air would not be Ryan Air if there would not be the usual traps where to spend extra money. Book seats in advance, rent a car, the well known additional insurance ready to book as well and for sure the hotels. No big deal in a rudimentary design environment. Who cares? I only want to check in without using any ink. At the end boarding passes have been the last remaining reason for me to keep my printer in my house. This is gone now.

What became really obvious to me was, that the latency time of both apps (Anroid and IOS) is really high. Meaning that the response time while entering your details is very high and it took me several tries to get everything done. Actually doing print outs is still faster – lots of room for improvement my dear developers. But what really annoyed me this morning was, that there has been an usual app update overnight (Android vs 2.1 August 12th 2014) and my boarding pass (saved on my Sony xperia P) was gone. Well, wasn´t really gone – you simply can´t open the boarding pass menu. Not really nice when you realize that at the airport.

I expected the worst at customer service, meaning to being fully charged for additional check in but that was not the case. After explaining my case they offered me a re-print of my boarding pass free of charge. So here I go again with a piece of paper and some ink. And it works. 

So please Ryan Air plus developers, quickly do an update again on Android version 2.1. Thanks.

 

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