Wie ich mein Wochenende rette – 3 Tipps von einem Handyjunkie

Ja ich liebe Smartphones. Ja ich mag Gadgets. Ich kann mich stundenlang damit beschäftigen und ich besitze auch eine Smartwatch. Obwohl ich mir bis heute nicht ganz sicher bin, wozu sie nun eigentlich gut sein soll. Beruflich wie privat hämmere ich täglich tausende von Buchstaben auf virtuelle und physische Tastaturen in den verschiedensten Kanälen. G-Mail, Hangouts, Whats App, Outlook, Messenger, In-Mails, Excel Sheets, Google Docs, und Word. Und das sind noch längst noch nicht alle Kommunikations- oder Organisationswege. Lediglich ein kleiner Auszug.

Dazu kommt, dass mich die Mobilität unserer heutigen Arbeitswelt bis in die entlegensten Winkel verfolgt. Bis vor kurzem befand sich Deutschland noch ungefähr in der Kreidezeit, was den Ausbaustand öffentlicher W-LAN Infrastruktur betrifft. Doch hier wurde nachgebessert. Auch die Mobilfunkbetreiber haben ihre Netzabdeckung erheblich optimiert. Ein Handyverkäufer antwortete mir einmal recht schlüssig auf meine Beschwerde über zu viele Funklöcher mit dem Satz „Wieso? Das heißt doch Netz und nicht Decke. Ein Netz hat nun mal Löcher.“ Recht hat er.

Wie dem auch sei. Wenn ich es möchte, kann ich wann auch immer von wo auch immer arbeiten. Das finde ich toll, denn für mich bedeutet es ein Stück Freiheit. Es gibt unzählige Studien zum Thema Burnout, Gefahr von Work Life Balance usw. Mit Sicherheit steckt in Ihnen viel Wahres und man sollte die Gefahr, die für die Gesundheit daraus entsteht auch nicht unterschätzen. Dennoch überwiegen für mich die positiven Aspekte. Mein Problem ist nur – ich bin nicht sehr diszipliniert. Mein Smartphone ist mein ständiger Begleiter, ob nun in der Woche oder eben am Wochenende. Selbst wenn es zur internen Firmenkultur gehört keine Emails an Wochenenden zu versenden, so wird diese von anderen in den meisten Fällen nicht eingehalten. Wenn man für ein globales Unternehmen arbeitet tun die verschiedenen Zeitzonen und Feiertage ihr Übriges.

Wie kann ich also den ständig eintrudelnden Emails oder Terminerinnerungen entkommen um ein entspanntes Wochenende zu genießen? Denn – verstehen Sie mich nicht falsch – das ist mir sehr wichtig. Komplett offline sein? Kommt nicht in Frage. Am Wochenende nur die jeweiligen E-Mail und Kalender Accounts offline stellen? Sicher eine Alternative, doch irgendwie vergesse ich das immer und bin auch da nicht sehr konsequent. Nein, ich organisiere mich anders und ich fahre damit seit Jahren sehr gut.

  1. Ein Kalendereintrag für Kalendereinträge

Hört sich schräg an. Auch hier tricksen mich mein Smartphone und mein schneller Finger während der Woche ein ums andere Mal aus. Das kennen Sie doch auch. Sie erhalten eine Kalendereinladung von einem Kollegen, drücken unbedarft „accept“ und schon steht ein Meeting in ihrem Kalender. Am Desktop oder Laptop bin ich da wesentlich disziplinierter, doch unterwegs im Office oder auf Terminen passiert mir das schon mal. Das Ergebnis ist, dass Sie entweder eine Woche voller Termine haben, von denen Sie gar nicht wissen warum oder worum es geht oder aber, Sie haben ständig Termine die sich kollidieren. Ich habe mir zu Regel gemacht, jeweils am Freitagnachmittag einen festen Kalendereintrag für 30 Minuten festzulegen, in denen ich meine Termine für die kommende Woche prüfe und organisiere. Das hilft ungemein. Mein Pro Tipp ist noch, akzeptieren Sie zukünftig nie einen Termin, der keine Agenda enthält. Sollten Sie eine solche Einladung bekommen drücken Sie auf „tentative“ und fragen Sie höflich worum es geht. Es ist Ihre produktive Lebenszeit. Ein organisierter Kalender zum Wochenende, gibt mir ein entspanntes Gefühl und einen perfekten Start in die Woche.

  1. Montagsmeetings – Vorbereitung ist alles

Nachdem sie nun ihre Woche geplant haben stellen Sie schnell fest, welche Meetings welche Priorität haben und welche Rolle Sie dabei spielen. Im Idealfall sollte jedes Meeting einen wertvollen Beitrag zu Ihrer Produktivität oder zu der Ihres Unternehmens beisteuern, doch nicht immer ist dies der Fall. Gibt es Termine in denen sie einen aktiven Part spielen zum Beispiel als Moderator oder Präsentator, erledigen Sie die Vorbereitungsarbeit noch vor dem Wochenende, zumindest die für Ihre Montagsmeetings. Es wird Ihnen Ruhe und Frieden bescheren. Zusätzlich nutze ich ein simples Colour Coding für Meetings zu denen Inhalt in Form von Präsentationen von mir gefordert wird. Das erleichtert mir den Überblick.

Ich denke, ich komme immer sehr gut vorbereitet in meine Meetings. Tun diese Ihre Kollegen auch, werden Sie erstaunt sein, was für sagenhafte Ergebnisse Sie als Team erzielen.

  1. Die Twin Card – ganz ohne Gadget geht es nicht

Um der vorher beschriebenen, ungewollten beruflichen Kommunikation am Wochenende zu entfliehen, benutze ich eine Twin Card meines Netzbetreibers. Anders als eine sogenannte „Ultra Card“, die mit einer Rufnummer mit mehreren Endgeräten gleichzeitig im Netz des Providers eingebucht ist, bucht sich hier immer nur ein Handy zur Zeit ein, nämlich das, was Sie zuerst eingeschaltet haben. Aber mit der gleichen Rufnummer. Ich muss dazu erwähnen, dass Telefonie als solches mit den Jahren immer mehr in den Hintergrund meines beruflichen Alltags gerückt ist. Zusätzlich ist die Hürde jemanden am Wochenende anzurufen ungleich höher, als einfach eine E-Mail zu senden. Somit werde ich am Wochenende selten gestört. Ich bin weiterhin online mit meinen geliebten, privaten Social Networks, ohne aber die E-Mail und Kalenderprogramme nutzen zu müssen, die ich für meine Arbeit brauche. Zusätzlich brauche ich auch nicht ständig die beruflichen Accounts meines „Arbeitshandys“ aktivieren und deaktivieren. Ein weiterer symbolischer Nebeneffekt ist der, dass wenn ich am Freitagabend mein „Arbeitshandy“ ausschalte, mein Kopf mir sagt das nun Wochenende sei. Wie den Hörer auf die Gabel legen, falls das der Eine oder Andere aus der Generation Y noch kennt.

 

Na dann. Auf das nächste schöne Wochenende.

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Lukas Podolski – Leistung durch emotionale Intelligenz

Heute ist das Abschiedsspiel von Lukas Podolski. Es werden oft Parallelen gezogen zwischen Sport und Business, denn beide Bereiche sind kompetitiv und geprägt durch Leistung. Seit 2004 gehört er durchgehend der Deutschen Nationalelf an und für mich wie für viele andere Menschen hat er Vorbildcharakter. Er verdient einer speziellen Erwähnung und es gibt durchaus Charaktermerkmale, die ihn von anderen Spitzensportlern unterscheiden. Gerade diese sollten aber auch in unserem herausfordernden Arbeitsalltag Platz finden, denn sie sind sehr wichtig.

Würde ich einen Menschen wie ihn in meinem Sales Team haben wollen? Unbedingt.

 Lukas Podolski wird oft in der Öffentlichkeit als der Spaßvogel des Teams bezeichnet, doch dies würdigt nicht die Gesamtleistung seiner sportlichen Karriere. Er hat 130 Länderspiele bestritten in denen er 48 Tore schoss. Hiermit belegt er in beiden Kategorien Platz 3 in der ewigen Bestenliste der Nationalelf. Er wurde 2x Weltmeisterschafts Dritter, Vizeweltmeister und schließlich Weltmeister mit seinem Team. Mit einem Sinn für Spaß und Lebensfreude ist diese Leistung nicht nur zu erklären, wohl aber ist sie Teil des Ganzen. Ich sehe hier drei herausragende Eigenschaften.

  1. Humor

Bei Linkedin ist die Eigenschaft des Humors fest verankert in der Firmenkultur. Dies beschränkt sich nicht auf komödiantische Fähigkeiten, sondern zeichnet sich dadurch aus, dass man als Team Mitglied durch seine Attitüde in der Lage ist, sein Arbeitsumfeld angenehm zu gestalten, andere mitzureißen und eine positive Energie zu erzeugen. Genau dies wird Lukas Podolski durch seine Team Mitglieder und dem Coach Jogi Löw bescheinigt und ist Quelle des Mannschaftsgefühls der Nationalelf. Dies macht ihn so wertvoll für das Team.

  1. Leidenschaft

Es gibt viele international erfolgreiche Spieler, die durch Perfektion am Ball zu glänzen wissen. Taktisches Geschick und ein hohes Maß an Technik machen den Unterscheid aus. Lukas Podolski werden diese Eigenschaften eingeschränkt nachgesagt und es mag in Teilen stimmen. 48 Tore in Länderspielen erzielt man aber nicht nur durch Technik, sondern durch den Glauben an seine Fähigkeiten und die Bereitschaft Dinge auszuprobieren, Mut zu beweisen und auch einmal etwas zu riskieren. Und natürlich auch dadurch, dass man in der Lage ist, sich für das zu begeistern was man tut dabei aber authentisch bleibt. Wer würde das Lukas Podolski absprechen wollen?

  1. Fokus

Auch auf seinen Stationen im Vereinsfußball gab es beachtliche Erfolge. Mit Bayern München wurde er Meister und Pokalsieger, mit dem FC Arsenal holte er den FA Cup und mit Galatasaray Istanbul ebenfalls den nationalen Pokal. Doch seine besten Leistungen zeigte er stets in der Nationalmannschaft. Dies aus zweierlei Gründen. Erstens weil er in Jogi Löw einen Coach gefunden hatte, der an seine Fähigkeiten geglaubt hat und ihm die Freiheit gab sich auf seine Stärken zu fokussieren. Zweitens weil er als unbedingter Teamplayer im Umfeld der Nationalelf das perfekte Team gefunden hat, in das er seine Qualitäten einbringen konnte. 

Diese Eigenschaften sind Schlüssel zu der bemerkenswerten Karriere von Lukas Podolski und sind gleichzeitig wirkungsvolle Attribute zum Erfolg im Beruf. Ein leistungsstarkes Team ist eine Mischung aus Ballkünstlern, Strategen und Akteuren mit emotionaler Intelligenz. Es braucht jeden von ihnen

Line manager – the recruiter of today

How does your current hiring process work? Is it driven by strictly divided responsibilities and tasks? Operations, finance and senior management is focusing on strategy ? Line management puts that into headcount needed – and HR then starts to find the right talent to meet growth aspirations for the next fiscal year ? Sounds to me very re-active. In our latest research on Linkedin we found out, that 9 out of 10 really like to hear from you as a company. So far – so good.

But what is the right approach in reaching out to talents? We found out as well, that two-thirds of potential candidates are more likely open to respond, if they have been previously social engaged with you.That translates into the question you should ask yourself as a manager – are you really social?

Have you implemented it into your own recruiting strategy? If not – you should. To give you a bit of background and credibility. I am hiring as a line manager in a highly competitive environment for about 3 1/2 years. Dublin as the place of most of technology EMEA headquarters is growing rapidly in inside sales organizations, and therefore is in a high need of the best talent with the best skills. Waiting for talent acquisition to fill my seats would simply not work. Here is what I did.

Build up your personnel brand – but make it a strategy

I bet most of you would claim that you´re socially active on networks and media. But just simply having a facebook account for family and friend interactions and a Linkedin account for business purposes does not mean that your social. Have you ever looked at the word NETWORKING differently? It is the combination of Net (platform) and WORK (action). What I mean by that is, when you want to build up your digital brand which is key for hiring strategy of today, you have to put time and effort into it – and this means work. Pushing the like button or sharing something that you rather not have read before won´t help here. For all the work you have to do, you put time aside in your calendar. My advise is, do exactly the same for social media activity. Make it as a recurring event in your calendar. You need to have at least 2,5 hours for this per week, which means 30 min per day. Use the time for reading your timeline thoroughly. Interact with your connections on the basis of the content they shared and leave relevant comments which really show that you agree or disagree. Use news aggregators like google alerts, google news, flipboard or pulse to automate finding the content that you are interested in and you want to share. But always combine it with a personnel statement, because it is about your social identity and opinion. When you put 2,5 hours aside per week, you can even start blogging. This is work as well, I know – but it is now part of your strategy. You are all experts here – I bet there is a lot content and personnel views what makes you even more interesting to talk to.

Now you have a brand – what can you do with it

To me this is key and a change in recruiting strategy. Line managers must have a behavioral mind shift from re-active to co-active sourcing. You want to have the best talent for your team ? Go for it to find them. Linkedin offers you an excellent toolkit to find them easier than ever. The Next Gen Recruiter is such a simple and effective tool – it easily can transform a hiring manager into a successful sourcer. „We want to make the world´s professionals more productive and successful“ is the Linkedin mission and here it comes into reality. This is not a sales pitch – it is simply my reality and pragmatic approach. Line Manager and Talent Acquisition must build up a team to seamlessly streamline hiring processes to be faster and more efficient. This has a considerable impact of time to hire and quality of hire. Both sides have there expertise and hiring managers of today are needed to warm up the leads in HR´s pipeline. According to Gallups strengths based leadership, people follow a leader because of trust, compassion, stability and hope. This is exactly what your personnel brand should reflect in your digital identity because employees of today are motivated by soft skills and empathy. They are not looking for a job – they are looking for a purpose. The hiring manager can set the scene as he is able to to bring in a high level of credibility and trust while starting the process.

What are your thoughts on this? Tell me how you do it.L

Strengths Finder 2.0Strengths Finder 2.0 by Tom Rath
My rating: 4 of 5 stars

I like the approach – getting away focusing on areas of improvement and how to get better with them. It is about finding out everybody’s individual skills. Learning about what you´re good at and being yourself. Too many manager still try to be the best in multiple areas instead of building teams with the best level of all strengths needed to be successful. An easy read for a short flight with a huge impact on your future work. Management must read.

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how to avoid the meeting marathon

filofax

Prologue. Monday morning. You nearly made it on time to your first meeting of the week. While attending and trying to make up your mind, you wonder what this meeting is about. In a discreet way you´re checking your smartphone to look at the calendar entry. You notice that you have 9 meetings today. 3 of them are overlapping or clashing. Some of them you remember, most of them you don’t.
Overall you have around 30 meetings in the upcoming week. You have to do some project work and you are due to delivering some reports and presentations for customers and your boss.

Is this you? Does this sound familiar to you? Maybe you should think about a change. In the past years I noticed a kind of a meeting madness, which takes place all over the world in todays offices.
And it is getting worse. With all the technology and gadgets we own these days to organize our business days, we have lost the ability to focus on the core. We think we are effective, but we´re
far away of being efficient. It is a common behavior to accept a meeting invite on the run, not even knowing what it is about. Just to please somebody and not wanting to annoy him or her. This is how I do it.

1. give yourself a calendar time

After a long, busy week I have a recurring calendar entry on Friday afternoon for 45 minutes. This is my time where I have a close look on the upcoming meetings next week. Here I can reassure if I find some clashes, if a meeting still makes sense or if I may have to decline or postpone a meeting.
I as well can find out if I am missing some information to specific topics, ask the meeting organizer for some more input or for an agenda to decide if my attendance still makes sense. This is the time where i clear up my agenda. It is a very simple behavior which assures not having an overload of unproductive meetings and helps you to prioritize your time. (and makes me feel better of the weekend)

2. no agenda – no meeting

Sounds harsh, but it is exactly how I work. This for sure is handled reciprocal because I don´t send an invite without an agenda as well. Even the shortest meeting invite should contain a purpose, a topic and a desired outcome. This makes meetings so much more productive and values the time of all attendees. Like mentioned before – a smartphone in your hand is a powerful gadget, but it implements the danger for everybody accepting a meeting invite while ordering a coffee at Starbucks. And this is why so many people are rushing to meetings, without having a clue what it is about. This is a waste of time for everybody. So next time when you receive a meeting invite, check if there is an agenda before accepting. And if not – kindly ask the organizer if he or she could include it. Otherwise – there is no meeting.

3. give yourself a break (and prepare thoroughly)

We should not have more meetings to be more efficient, we should have meaningful meetings which makes sense and where everybody comes prepared. So bring yourself into the right mindset before attending the next meeting. You can rarely do this if you do not plan some breaks in between
Everybody of us needs some minutes to refocus.
Think about that in every meeting where you have been invited, your inspiration, your spirit your good ideas are really much appreciated and that´s the reason why you have been invited.
You are the one owning your calendar, so you should not accept or plan invites where one meeting follows consecutively after the other. Does a meeting always needs to be 60 minutes ? Or are 45 minutes maybe enough time to cover your topics? Think about it.

These 3 simple rules of setting priorities helped me a lot to survive the meeting madness of today.
We all have the same 24 hours. Even if trainings are saying so – you can´t manage time, but you can set the right priorities. What do you think? Did you have the same experiences? Ist this how you already do it or do you have some additional advices you can share?

 

 

surprise -people management is about people

Being in a leadership role now for some years in this crazy growing and changing world of technology, I see myself in a position to may give you some advises you can benefit from, when you develop into your next play – a role where you´re not only responsible for yourself anymore. A people manager role. There is this quote saying, that when you develop from being an individual contributor into a management position, it is not about how great you are and perform anymore, it is about how successful you can make your team. I saw people struggling on this. Why? Because by nature sales experts are restless fighters, chasing for their own success and having a high level of ego. I don´t mean that in a negative way, it is one of the skills you do need to have in that business.

So coming from a world where it is all about you and now it is all about your them is not easy. You really have to think it over. Take a step back, collect lots of feedback from your peers and have an idea about what really makes you happy. And I mean that not only in the sense of if it is the right decision for yourself. As I mentioned in the beginning, you take on responsibility for individuals and you absolutely should care. A high performing account manager is not necessarily a good people manager and a development into leadership role may even not be seen as a development because it feels wrong. Actually this is a step backwards.

If you made up your mind I have three advices for you, which worked for me very well.

1. always hire the best team

In my past years I did hundreds of interviews together with management peers. I have often been really surprised about the indifferent way they did their interviews.(Being later on surprised about why their team is not performing) Your success as a manager is the success of your team in total. So simple as that. You should have a high interest in hiring the best people for your specific open roles. Don´t only think about skills, experience and educational background. Consider soft skills, diversity and how the person would fit into your existing social micro cosmos. Be bold to hire people for roles where they maybe not the experts in. They may have an expertise on totally different topics you never have thought about and they have interesting stories to tell. Don´t limit yourself. The best advice I have for you in doing a perfect interview is, ask as much questions you can. Ask what you´re interested in apart from the job qualifications and prepare yourself to ask creative questions based on their background. (I don´t mean those nonsense questions like google used to have – sorry google.

2. be authentic, be interested and show empathy

Now when you manage your team, you´re in a relationship with let´s say 10 people or more. (In my perspective the span of control for a people manager ends with around 10-12 individuals) The fundament of this relationship should be trust and authenticity. You will be together with your team around 10 hours per day. This relationship mustn´t be friendship (sometimes it can be) and you don´t have to leave the professional path, but it requires as much intense work to keep it up like a friendship. What does this mean? It means all those little things which appear not to be important but at the end they make a difference and make you unique as a people manager. As the headline says – your business is now about people. Be interested in them. Don´t arrive at work, sitting at your desk and claim that you´re always open for them if they have any issue. Look at your individuals maybe a minute longer and build up pro-active empathy. What can you read in their faces? Did they have a good weekend? What kind of activity have they done? What kind of activity have you done? Give and take and absorb as much as you can. Don’t always talk about the things which are going well in your life. You can share your challenges as well. And never forget, personnel development is a key factor in performance management. You have to provide the platform for it and should know all the time, by what your individual is being motivated to achieve his next play. Lead by example and prove your authenticity in speaking about your career development as well. This makes you a great people manager.

3.always tell the why

Working in IT, technology, marketing or elsewhere in a fast changing working environment means you have to do quick decisions and have to cope with a fast pace. Your management style has to be versatile and to be adapted to several different situations during one day. Sure – you could be all the time very directive and just tell you team what you want them to do. But this turns out not to be very useful as you will not benefit from the skills and knowledge from it. You must manage your team by objective (MBO) and not by control (MBC). If you have tasks for your team, make your life easier and tell them the sense behind. Why do you ask them to do it – and especially why is it important to you personally? If the spirit is right, every single individual is happy to help you out. If you have considered number one of my top three people manager skills, you are surrounded by bright minds. They will claim and want to know anyway what´s the deeper sense behind. Do concentric briefing and give a holistic explanation. Make sure that everybody understands buys in and accepts it as q common task which is in line with the companies strategy. This leads to the best performance and results.

What you think? Did you have the same experiences with being a manager or being managed?

The Alliance – eine Allianz fürs Leben

Irgendwie kam mir dieser 80iger Jahre commercial spot einer großen Versicherung wieder in den Sinn, als ich dieses Buch las. Nicht nur weil der Buchtitel dieses nahelegt, sondern auch weil eines der mission statements, der Wechsel des Arbeitsverhältnisses von lifelong employment hinzu einer lifelong alliance ist – eine Allianz fürs Leben.
Reid Hoffman, Ben Casnocha und Chris Yeh liefern ein kurzweiliges Werk ab, das Grundlagen des performance managements vor allem für first line manager aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Nämlich der Herausforderg des talent managements im networked age.
Natürlich wäre eine typisch europäische Schutzreaktion, das Ganze mit dem üblichen über-amerikanisiertem Geschwafel abzutun und nicht ernsthaft in Erwägung zu ziehen.
Doch das wäre falsch. Aufgrund seiner einfachen Struktur und der Einteilung in 3 wichtige Säulen, kann dieses Buch gerade für die Manager, die bisher keine Erfahrung mit amerikanischer Unternehmenskultur unter dem Einfluss von Silicon Valley hatten, sehr hilfreich sein. Und zwar für den HR-Manager sowie für den mittelständischen Unternehmer.

Wenn ein Arbeitsverhältnis beginnt, beginnt es in der Regel auf der Basis von gegenseitigem Misstrauen. Nach dem Vorstellungsgespräch oder währenddessen verspricht der Bewerber 100%ige Loyalität und Kontinuität. Der Arbeitgeber tut es ihm gleich. Resultat des Vertrauensverhältnisses, ist ein Arbeitsvertrag mit einer Probezeit, der dieses Vertrauen von Anfang an in Frage stellt. Das Arbeitnehmer-Arbeitgeber Verhältnis ist zerstört.
The Alliance hinterfragt diese Unehrlichkeit und schlägt als Alternative ein Verhältnis auf Augehöhe vor, in dem beide Parteien von Anfang an eine Allianz bilden, um während der Dauer der Beschäftigung für beide Seiten das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.
Für den Arbeitnehmer eine tour of duty in der er sich nach seinen Wünschen beruflich weiterentwickeln kann – und für den Arbeitgeber die bestmögliche Nutzung der Fähigkeiten, des know-hows und seines Netzwerkes (network intelligence) zum beiderseitigen Erfolg.
Aber eben nicht nur so lange wie das Arbeitsverhältnis dauert, (und es ist beiden Seiten von vorne herein klar, dass dieses Arbeitsverhältnis eben nicht lebenslang dauert) sondern auch darüber hinaus durch den Aufbau und die Pflege eines Alumni Netzwerks.
Dieses Buch ist eine gute Ergänzung zu schon bekannten Büchern, die sich mit performance management eingehender beschäftigen wie z.B. Ken Blanchards Situational Leadership. Gerade junior managern würde ich es ans Herz legen, um von Anfang an eine moderne Unternehmenskultur zu schaffen. Aber auch Fachkräfte im Personalwesen bekommen hier gute Erkenntnisse, warum sich der heutige Arbeitsmarkt so stark verändert hat und wie man darauf in Unternehmen reagieren sollte.

Der review auf goodreads ist hier.

Get shi**t done – a review

Get Sh*t Done!: From Spare Room To Boardroom In 1,000 DaysGet Sh*t Done!: From Spare Room To Boardroom In 1,000 Days by Niall Harbison
My rating: 3 of 5 stars

After finishing this book I am not quite sure what I have read. Is it a guide for future entrepreneurs or will I be promoted to the boards room within 1000 days (like the title is promising?) Certainly not. My intention was to rate a 2 stars instead of 3 because of that. But the fact, that the editor comes up pretty straight forward and mostly honest, (he confessed that even the title is more about marketing then waterproofed content), I give it another star.
The book is more a biography then a reliable source of information. In some stages the editor makes dangerous assumptions according to education, science and arts and is missing a prove of concept in most of his theories apart from his own ones.
Because it is written in a kind of way you would have a chat with your lads about it, makes it a way of entertaining.
Is there any innovational fact or wisdom behind? I would say no. Read Dave Carnegie, Seth Godwin, Ken Blanchard and Keith Ferrazzi and you will probably have a better insight about how to get sh**t done.
Read it while you commute with Dublin Busses, Dart or Luas. You will be quickly done.

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Never eat alone – relationship management essentials – read it, not only for business

Never Eat Alone: And Other Secrets to Success, One Relationship at a TimeNever Eat Alone: And Other Secrets to Success, One Relationship at a Time by Keith Ferrazzi
My rating: 4 of 5 stars

You want to work in sales and prepare your future career? Read this book.
You do your studies and do not know actually where to go and what to do? Read this book.
You work in an organization or company and want to develop yourself into a leadership role? Read this book.
You work in or within a non-profit organization and aim to to fund raising or increase popularity?
Read this book.

It is a stunning and complete masterpiece of all you need or need to do to be successful. Don´t forget – it is all about you and how you deal with other persons in your social environment.
It is much more contemporary and up to date than Dale Carnegies “How to win friends and influence people, as it also involves social media and the internet.
For sure there are some approaches far away from daily routine, but overall I never found up to now such a holistic work about all situations and how to deal with them when you are in business.

I strongly recommend this book for those of you, whose objective it is to be not mediocre and instead of wanting to lead your (business) life.
Make an appointment for your first lunch now with your next mentor and be willing to understand giving as reciprocal.

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The dip – have the courage to quit

The Dip: A Little Book That Teaches You When to Quit (and When to Stick)The Dip: A Little Book That Teaches You When to Quit by Seth Godin
My rating: 4 of 5 stars

Winners do quit. Quitters win. That´s the key message and Seth Godin is right. Often enough we stick in our business which is a cul-de-sac a cliff or even a dip (if we are lucky we recognize where we are)This little book raises the awareness sometimes to quit business or jobs which do not make any sense to invest time or work in it. Have the courage to quit, be outstanding and do not tend to be satisfied to be mediocre. Life is too short for that. I think there will be often moments now, where again I take this book and quit something – you should do as well.

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