Alexa – die neue Mitbewohnerin

Seit 2 Wochen leben Alexa und ich nun zusammen und ich ziehe eine kurze Bilanz für alle die, die sich noch nicht sicher sind, ob sie sich einen Sprachassistenten bestellen sollen. Als Prime Kunde erhielt ich die Einladung von Amazon, nun den Amazon Echo für Deutschland exklusiv bestellen zu können. Ich hab´s dann einfach mal gemacht. Aus einer  Laune heraus. Und – das ist mein erster Tipp – genauso sollte man es auch herangehen. Die Frage “brauche ich das” sollte man sich nicht stellen. Es ist ein Gadget, das braucht man nicht, mit dem spielt man herum.

In der Box befinden sich außer Alexa noch ein Netzteil und ein kleiner Quick-Start-Guide der vollkommen ausreichend ist. Die Einrichtung erfolgt entweder über die Alexa App (Android) oder für IOS. Wie ich später über den Support herausfand, ist es auch etwas bequemer über die Alexa Website möglich.

Wer bin ich und wo komm ich her ?

Die deutsche Version vom Echo ist gerade mal ein paar Wochen auf dem Markt. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass man hier ein Produkt in seiner Beta – oder Testphase kauft. Immer ganz rund läuft es am Anfang nicht. In der Grundeinstellung ist ein Alexa mit Amazon Music verbunden. Man kann sein Spotify account verbinden und auch seinen google Kalender. Das Abspielen von Musik klappt mit Sprachkommando einwandfrei. Etwas umständlich ist es, wenn man über Spotify Musik hören möchte. Dann muss der Sprachbefehl “Alexa- Spiele Spotify – Rolling Stones” ausgesprochen werden. Über Amazon Music funktioniert es einfach mit “Alexa – Spiele Michael Jackson” Auch die Radio Funktion über die TuneIn App funktioniert einwandfrei. Hier muss kein Account verknüpft werden. “Alexa – spiele EinsLive” und der Radiosender wird einwandfrei abgespielt. So weit so gut.

Nun wollte ich mehr und Alexa ein paar zusätzliche Skills hinzufügen. Als Skills werden die verfügbaren Apps bezeichnet, die im Store kostenfrei zur Verfügung stehen. Vorweg gesagt – die meisten sind wirklich sinnbefreit oder haben extrem umständliche Sprachbefehle. Das geht besser. Doch am Anfang kam ich gar nicht soweit. Mein Amazon Echo empfahl mir beim Aufrufen der Skills immer hartnäckig, zum US-Store zu wechseln. Das wollte ich natürlich nicht, denn dann würde meine Alexa ja Englisch sprechen und verstehen. Des Rätsels Lösung – vor Uhrzeiten benutzte ich die Android Kindle App auf einem meiner Smartphones. Diese App sorgte dafür, dass meine Einstellungen für sämtliche Inhalte immer auf Englisch angezeigt wurden. Kein seitens Phänomen, wie ich in einigen Foren las. Der Support konnte mir hier schnell helfen und die Umstellung klappte reibungslos.

Wie schon oben erwähnt, war die Skill Auswahl ziemlich ernüchternd. Am Ende habe ich mich entschieden die Tagesschau Skill sowie die Gelbe Seiten (Kino) Skill zu installieren. “Alexa – wie sind meine News?” spielt die Tagesschau in 100Sekunden vor und liefert eine Nachrichten Zusammenfassung.” Allerdings ziemlich leise. Doch die Basics wie “Alexa – lauter” beherrscht Alexa wirklich gut. Sagst Du “Alexa – Gelbe Seiten” passiert gar nichts. Sagst Du “Alexa – öffne Gelbe Seiten” – nennt Dir Alexa die aktuellen Kinofilme in Deiner Region. Man muss sich daran gewöhnen.

Wo komme ich her Teil 2 ?

Nachdem ich also Alexa erfolgreich beigebracht hatte dass sie nicht US-Amerikanisch sondern Deutsch sei, konnte ich auf einmal mein Spotify account nicht mehr verknüpfen. Bei der Verknüpfungsaufforderung wurde ich immer auf ein Britische Amazon Seite umgeleitet. Auch hier erbrachte meine Recherche dass ich bei weitem nicht der Einzige war. Die Geräte wurden von UK auf den Deutschen Markt ausgeliefert. Somit die automatische Umleitung. Die Lösung ist einfach. Man ruft die oben genannte, deutsche Alexa Website auf, verknüpft sein Spotify account hier und es funktioniert. Wie oben erwähnt, man muss gewillt sein solche Anfangsschwierigkeiten in Kauf zu nehmen, denn Alexa steht noch ganz am Anfang seiner Möglichkeiten. Auch die Alexa App läuft manchmal nicht sehr rund und stürzt häufig ab. Hier sind noch updates notwendig.

Fazit

Je nach Nutzungs Präferenz, fällt ein Fazit natürlich unterschiedlich aus. Meine Präferenz ist ganz klar der Faktor Musik. Natürlich ist Alexa kein Ersatz für eine High-End Stereo Anlage. Das ist auch nicht der Anspruch. Alexa ist ein sprachgesteuerter Lautsprecher mit ein wenig mehr Intelligenz. Ich wollte in erster Linie einen Lautsprecher der meine Musik streamt. Kein lästiges Verbinden meines Smartphones via Bluetooth / NFC was noch dazu meinen Akku leer lutscht. Kein Aufklappen meines MacBooks um Musik zu streamen. Mir geht es um schnelles, einfaches Starten meiner Songs. Das klappt hervorragend. Der Sound liegt aus meiner Sicht im Okay Bereich. Er ist gut – aber nicht sehr gut. Ein Bose Soundlink Mini zum gleichen Preis hat sicher einen besseren Klang – aber dafür ist er eben  auch nur ein Lautsprecher ohne Intelligenz. Ich nutze die Basis Sprachbefehle zum Starten, Skippen oder Stoppen der Musik. Ich lasse mich von Alexa verlässlich wecken “Alexa – weck mich Morgen um 6.30 Uhr” und ich lasse mir die Nachrichten, das Wetter und die Uhrzeit vorlesen. Das funktioniert einwandfrei. Web Recherche mit Wikipedia – “Alexa – wer ist Donald Trump” läuft sehr oberflächlich.

Es steckt noch viel Potential in dem Gerät – aber es ist ja auch nur ein Gadget. Für mich ist das Preis – Leistungsverhältnis okay.

 

 

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how to avoid the meeting marathon

filofax

Prologue. Monday morning. You nearly made it on time to your first meeting of the week. While attending and trying to make up your mind, you wonder what this meeting is about. In a discreet way you´re checking your smartphone to look at the calendar entry. You notice that you have 9 meetings today. 3 of them are overlapping or clashing. Some of them you remember, most of them you don’t.
Overall you have around 30 meetings in the upcoming week. You have to do some project work and you are due to delivering some reports and presentations for customers and your boss.

Is this you? Does this sound familiar to you? Maybe you should think about a change. In the past years I noticed a kind of a meeting madness, which takes place all over the world in todays offices.
And it is getting worse. With all the technology and gadgets we own these days to organize our business days, we have lost the ability to focus on the core. We think we are effective, but we´re
far away of being efficient. It is a common behavior to accept a meeting invite on the run, not even knowing what it is about. Just to please somebody and not wanting to annoy him or her. This is how I do it.

1. give yourself a calendar time

After a long, busy week I have a recurring calendar entry on Friday afternoon for 45 minutes. This is my time where I have a close look on the upcoming meetings next week. Here I can reassure if I find some clashes, if a meeting still makes sense or if I may have to decline or postpone a meeting.
I as well can find out if I am missing some information to specific topics, ask the meeting organizer for some more input or for an agenda to decide if my attendance still makes sense. This is the time where i clear up my agenda. It is a very simple behavior which assures not having an overload of unproductive meetings and helps you to prioritize your time. (and makes me feel better of the weekend)

2. no agenda – no meeting

Sounds harsh, but it is exactly how I work. This for sure is handled reciprocal because I don´t send an invite without an agenda as well. Even the shortest meeting invite should contain a purpose, a topic and a desired outcome. This makes meetings so much more productive and values the time of all attendees. Like mentioned before – a smartphone in your hand is a powerful gadget, but it implements the danger for everybody accepting a meeting invite while ordering a coffee at Starbucks. And this is why so many people are rushing to meetings, without having a clue what it is about. This is a waste of time for everybody. So next time when you receive a meeting invite, check if there is an agenda before accepting. And if not – kindly ask the organizer if he or she could include it. Otherwise – there is no meeting.

3. give yourself a break (and prepare thoroughly)

We should not have more meetings to be more efficient, we should have meaningful meetings which makes sense and where everybody comes prepared. So bring yourself into the right mindset before attending the next meeting. You can rarely do this if you do not plan some breaks in between
Everybody of us needs some minutes to refocus.
Think about that in every meeting where you have been invited, your inspiration, your spirit your good ideas are really much appreciated and that´s the reason why you have been invited.
You are the one owning your calendar, so you should not accept or plan invites where one meeting follows consecutively after the other. Does a meeting always needs to be 60 minutes ? Or are 45 minutes maybe enough time to cover your topics? Think about it.

These 3 simple rules of setting priorities helped me a lot to survive the meeting madness of today.
We all have the same 24 hours. Even if trainings are saying so – you can´t manage time, but you can set the right priorities. What do you think? Did you have the same experiences? Ist this how you already do it or do you have some additional advices you can share?

 

 

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