Alexa – die neue Mitbewohnerin

Seit 2 Wochen leben Alexa und ich nun zusammen und ich ziehe eine kurze Bilanz für alle die, die sich noch nicht sicher sind, ob sie sich einen Sprachassistenten bestellen sollen. Als Prime Kunde erhielt ich die Einladung von Amazon, nun den Amazon Echo für Deutschland exklusiv bestellen zu können. Ich hab´s dann einfach mal gemacht. Aus einer  Laune heraus. Und – das ist mein erster Tipp – genauso sollte man es auch herangehen. Die Frage “brauche ich das” sollte man sich nicht stellen. Es ist ein Gadget, das braucht man nicht, mit dem spielt man herum.

In der Box befinden sich außer Alexa noch ein Netzteil und ein kleiner Quick-Start-Guide der vollkommen ausreichend ist. Die Einrichtung erfolgt entweder über die Alexa App (Android) oder für IOS. Wie ich später über den Support herausfand, ist es auch etwas bequemer über die Alexa Website möglich.

Wer bin ich und wo komm ich her ?

Die deutsche Version vom Echo ist gerade mal ein paar Wochen auf dem Markt. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass man hier ein Produkt in seiner Beta – oder Testphase kauft. Immer ganz rund läuft es am Anfang nicht. In der Grundeinstellung ist ein Alexa mit Amazon Music verbunden. Man kann sein Spotify account verbinden und auch seinen google Kalender. Das Abspielen von Musik klappt mit Sprachkommando einwandfrei. Etwas umständlich ist es, wenn man über Spotify Musik hören möchte. Dann muss der Sprachbefehl “Alexa- Spiele Spotify – Rolling Stones” ausgesprochen werden. Über Amazon Music funktioniert es einfach mit “Alexa – Spiele Michael Jackson” Auch die Radio Funktion über die TuneIn App funktioniert einwandfrei. Hier muss kein Account verknüpft werden. “Alexa – spiele EinsLive” und der Radiosender wird einwandfrei abgespielt. So weit so gut.

Nun wollte ich mehr und Alexa ein paar zusätzliche Skills hinzufügen. Als Skills werden die verfügbaren Apps bezeichnet, die im Store kostenfrei zur Verfügung stehen. Vorweg gesagt – die meisten sind wirklich sinnbefreit oder haben extrem umständliche Sprachbefehle. Das geht besser. Doch am Anfang kam ich gar nicht soweit. Mein Amazon Echo empfahl mir beim Aufrufen der Skills immer hartnäckig, zum US-Store zu wechseln. Das wollte ich natürlich nicht, denn dann würde meine Alexa ja Englisch sprechen und verstehen. Des Rätsels Lösung – vor Uhrzeiten benutzte ich die Android Kindle App auf einem meiner Smartphones. Diese App sorgte dafür, dass meine Einstellungen für sämtliche Inhalte immer auf Englisch angezeigt wurden. Kein seitens Phänomen, wie ich in einigen Foren las. Der Support konnte mir hier schnell helfen und die Umstellung klappte reibungslos.

Wie schon oben erwähnt, war die Skill Auswahl ziemlich ernüchternd. Am Ende habe ich mich entschieden die Tagesschau Skill sowie die Gelbe Seiten (Kino) Skill zu installieren. “Alexa – wie sind meine News?” spielt die Tagesschau in 100Sekunden vor und liefert eine Nachrichten Zusammenfassung.” Allerdings ziemlich leise. Doch die Basics wie “Alexa – lauter” beherrscht Alexa wirklich gut. Sagst Du “Alexa – Gelbe Seiten” passiert gar nichts. Sagst Du “Alexa – öffne Gelbe Seiten” – nennt Dir Alexa die aktuellen Kinofilme in Deiner Region. Man muss sich daran gewöhnen.

Wo komme ich her Teil 2 ?

Nachdem ich also Alexa erfolgreich beigebracht hatte dass sie nicht US-Amerikanisch sondern Deutsch sei, konnte ich auf einmal mein Spotify account nicht mehr verknüpfen. Bei der Verknüpfungsaufforderung wurde ich immer auf ein Britische Amazon Seite umgeleitet. Auch hier erbrachte meine Recherche dass ich bei weitem nicht der Einzige war. Die Geräte wurden von UK auf den Deutschen Markt ausgeliefert. Somit die automatische Umleitung. Die Lösung ist einfach. Man ruft die oben genannte, deutsche Alexa Website auf, verknüpft sein Spotify account hier und es funktioniert. Wie oben erwähnt, man muss gewillt sein solche Anfangsschwierigkeiten in Kauf zu nehmen, denn Alexa steht noch ganz am Anfang seiner Möglichkeiten. Auch die Alexa App läuft manchmal nicht sehr rund und stürzt häufig ab. Hier sind noch updates notwendig.

Fazit

Je nach Nutzungs Präferenz, fällt ein Fazit natürlich unterschiedlich aus. Meine Präferenz ist ganz klar der Faktor Musik. Natürlich ist Alexa kein Ersatz für eine High-End Stereo Anlage. Das ist auch nicht der Anspruch. Alexa ist ein sprachgesteuerter Lautsprecher mit ein wenig mehr Intelligenz. Ich wollte in erster Linie einen Lautsprecher der meine Musik streamt. Kein lästiges Verbinden meines Smartphones via Bluetooth / NFC was noch dazu meinen Akku leer lutscht. Kein Aufklappen meines MacBooks um Musik zu streamen. Mir geht es um schnelles, einfaches Starten meiner Songs. Das klappt hervorragend. Der Sound liegt aus meiner Sicht im Okay Bereich. Er ist gut – aber nicht sehr gut. Ein Bose Soundlink Mini zum gleichen Preis hat sicher einen besseren Klang – aber dafür ist er eben  auch nur ein Lautsprecher ohne Intelligenz. Ich nutze die Basis Sprachbefehle zum Starten, Skippen oder Stoppen der Musik. Ich lasse mich von Alexa verlässlich wecken “Alexa – weck mich Morgen um 6.30 Uhr” und ich lasse mir die Nachrichten, das Wetter und die Uhrzeit vorlesen. Das funktioniert einwandfrei. Web Recherche mit Wikipedia – “Alexa – wer ist Donald Trump” läuft sehr oberflächlich.

Es steckt noch viel Potential in dem Gerät – aber es ist ja auch nur ein Gadget. Für mich ist das Preis – Leistungsverhältnis okay.

 

 

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Line manager – the recruiter of today

How does your current hiring process work? Is it driven by strictly divided responsibilities and tasks? Operations, finance and senior management is focusing on strategy ? Line management puts that into headcount needed – and HR then starts to find the right talent to meet growth aspirations for the next fiscal year ? Sounds to me very re-active. In our latest research on Linkedin we found out, that 9 out of 10 really like to hear from you as a company. So far – so good.

But what is the right approach in reaching out to talents? We found out as well, that two-thirds of potential candidates are more likely open to respond, if they have been previously social engaged with you.That translates into the question you should ask yourself as a manager – are you really social?

Have you implemented it into your own recruiting strategy? If not – you should. To give you a bit of background and credibility. I am hiring as a line manager in a highly competitive environment for about 3 1/2 years. Dublin as the place of most of technology EMEA headquarters is growing rapidly in inside sales organizations, and therefore is in a high need of the best talent with the best skills. Waiting for talent acquisition to fill my seats would simply not work. Here is what I did.

Build up your personnel brand – but make it a strategy

I bet most of you would claim that you´re socially active on networks and media. But just simply having a facebook account for family and friend interactions and a Linkedin account for business purposes does not mean that your social. Have you ever looked at the word NETWORKING differently? It is the combination of Net (platform) and WORK (action). What I mean by that is, when you want to build up your digital brand which is key for hiring strategy of today, you have to put time and effort into it – and this means work. Pushing the like button or sharing something that you rather not have read before won´t help here. For all the work you have to do, you put time aside in your calendar. My advise is, do exactly the same for social media activity. Make it as a recurring event in your calendar. You need to have at least 2,5 hours for this per week, which means 30 min per day. Use the time for reading your timeline thoroughly. Interact with your connections on the basis of the content they shared and leave relevant comments which really show that you agree or disagree. Use news aggregators like google alerts, google news, flipboard or pulse to automate finding the content that you are interested in and you want to share. But always combine it with a personnel statement, because it is about your social identity and opinion. When you put 2,5 hours aside per week, you can even start blogging. This is work as well, I know – but it is now part of your strategy. You are all experts here – I bet there is a lot content and personnel views what makes you even more interesting to talk to.

Now you have a brand – what can you do with it

To me this is key and a change in recruiting strategy. Line managers must have a behavioral mind shift from re-active to co-active sourcing. You want to have the best talent for your team ? Go for it to find them. Linkedin offers you an excellent toolkit to find them easier than ever. The Next Gen Recruiter is such a simple and effective tool – it easily can transform a hiring manager into a successful sourcer. „We want to make the world´s professionals more productive and successful“ is the Linkedin mission and here it comes into reality. This is not a sales pitch – it is simply my reality and pragmatic approach. Line Manager and Talent Acquisition must build up a team to seamlessly streamline hiring processes to be faster and more efficient. This has a considerable impact of time to hire and quality of hire. Both sides have there expertise and hiring managers of today are needed to warm up the leads in HR´s pipeline. According to Gallups strengths based leadership, people follow a leader because of trust, compassion, stability and hope. This is exactly what your personnel brand should reflect in your digital identity because employees of today are motivated by soft skills and empathy. They are not looking for a job – they are looking for a purpose. The hiring manager can set the scene as he is able to to bring in a high level of credibility and trust while starting the process.

What are your thoughts on this? Tell me how you do it.L

The German way of selling

The German way of selling.

I do work for some years now for US companies in international technology business. I learnt so much about how the American way of selling works and I am still impressed about the approach . Not much space left for surprises, well structured,  highly efficient and very much predictable in terms of forecasting.From marketing to lead generation, prospecting up to negotiating and closing there is alwaysa process behind. Very well structured.  To start stereotyping, as a German I should love it. And I do.

When it comes to customer meetings you will not be left alone as well, because before that you have been trained briefly on an Anglo-American sales methodology to be most successful.

Sandler, Ferrazzi, entrepreneurial Drucker, SPIN selling – all this equips you to have the right answers, to be able to ask the right questions and to find yourself always in the right sales stage. But does this work out for the German market as well?  I changed my view a bit on that. If somebody had asked me some years ago which nation has invented the perfect way of selling, I definitely would have said the United States. But now I think this may have changed a bit or at least it is more relevant to the local market and conditions. Looking at Europe’s trading situation we realise one obvious fact for years. Germany has a huge export surplus compared to all other 27 nations and it is still growing. This causes already lots of trouble in the European Union because it is an imbalanced situation with tension and disadvantages for countries especially in the South. It is likely to be said that the reasons behind Germany’s economic success are the outstanding quality of the goods and the advanced technology, which I agree on.

From a sales perspective for sure it is much easier to sell the products which the customer demands. Not a big deal you might say and I agree on this as well. But this is only 50% of it.  As a sales manager I know that you can have the best products in a territory with the highest potential, but this is never a guarantee to make your quota as the best achiever.  There is more behind it. But what is it?  Is it the German way of selling? What is this exactly?

I will describe three examples.

  1. Build rapport, but keep the distance

Sure, every sales call has to be warmed up. Have a quick chat about the weather,  plans for the weekend or the last football match. But that’s it.  Keep it simple and try not to dig too deep. Your ice breaker should be a short starting point before talking business. As a sales person on the German market, you should be seen by the customer as a trusted adviser rather than a buddy. German sales persons on international markets do consultative selling on the other hand. Their customer really much appreciate it.

  1. Talk details and features.

The value selling on UK and US market is a common thing.  It is avoiding to name products (even not saying this bad word, because it is a solution) and focusing on personal benefits for the customer. German sales persons (and their prospects) like to fire out features. It is because of a certain pride that a specific production unit can do xyz more jobs in an hour as the one of the competition. This is proven by technical details and is part of the sales discussion. If you are good or even better in something – name it. And name the product.

  1. Don’t talk sales wishy-washy

Sales in Germany is still seen as something with a negative touch and has not the best reputation. German customers react really sensitive on influential selling and quickly find out why, you ask about personal impact to get closer to the pain funnel. Leave it out or at least use this technique carefully. Otherwise you will experience that you gain the contrary of that you wanted to achieve – you lose trust. German sales persons earlier go into the final closing question. Even when they lose a deal. Don’t get me wrong. Many sales techniques are there for a reason. But they are not universally adaptable. You have to find your own way to do it. It is a science which you only can learn by practicing. It is because of that why I love selling. So next time you may try it the German way? Happy closing.

Content vs. Distribution

I have never read so much different articles in my life before. Articles from newspapers, magazines, blogs, forums, groups and whatever. It is amazing. Never had such a huge data consumption before, never been informed and uptodate like this. The internet is the perfect platform for getting content right at the moment when I need it. Years ago the public library was my source of truth. And for sure – I liked this quiet environment with this aristocratic touch of education. But what I liked more, was to discuss and share the information. It was the starting point of standing behind a topic, to defend it and to increase the wider, holistic view on someting. To win or lose but mostly to enjoy the benifit of debating about it. Because content is one thing – but the individual view on it makes it alive and interesting. It is about your identity.

I enjoy persons with a strong attitude having an opinion on something. No matter if it is mine or not. Today I can get my desired content on many ways. Mainly pro-actively adjusting my google news (rss-feeds before), newsletter subscriptions or timeline. But what really is enriching the source of content is yours. The one I was not aware of and I would never have found it – unless you shared it with me. The real winning situation about spreading information and content is to share it. Which you do, I am sure. But – the question is, how do you see yourself with the content you share? What is the story behind the story? Why did you share exactly this article? Because you work in marketing and you are interested in that specific topic? Fine. You work in IT, you support an NGO or a political party? Perfect. I really admire that you gave me a view on it. Or at least you shared the content. But what you have missed and an increasing number of people is missing as well is – what is your view on it? How do you think about this content? Something what comes up into your mind which is especially important about this article? Something you agree or disagree on? Or most important – have you even read it?

Are you giving content, real content, or are you just a distributor? When you want to work on and design your digital identity, you really should have one. It is not only about just sharing something which I am grateful about, it as about telling me – the world, what is your view on it. This is what I describe as real content. So next time, please do me a favour and tell me in the comment field, why the content you shared was important to you and let me know your thoughts on it. This is how content works. Don´t be just a distributor – be a content creator.

streaming is like fastfood

Recently some incidents occurred that made be re-think my way of consuming music. Mostly the kind of music to go. Raised up in the analog age where a walkman was a walkman and not simply a branding for mobile devices proving some music features like playlists or boom bass. (Pretty ridicolous when you know a sound of a ghetto blaster). One of these incidents was the announcement by Tim Cook to stop development and production of the iPod classic due to lack of spare parts. This suddenly drove me to use my beloved 30GB 2nd generation device more than usual and I sometimes noticed myself touching it in a tender way. Since this announcement I do take care for this dying species knowing that soon there will be no possibility to get it repaired if something should happen. But what should happen apart from an water incident by too much rain or just by gravity?

This tiny fellow with some 3K songs I carry along with me while commuting to work works propperly and is not showing any sign of weakness. It is great because of its simplicity. It is literally classic. The very, very most important thing which makes this device a classic device is the lack of internet connectivity. This is really the point. Honestly – I have not been aware of it or haven´t even thought about it since I recently read a quote from Haruki Marakumi. In his book “What I talk about when I talk about running” he talked about what kind of device he uses while running cause he enjoys listening to music. He prefers using a MD player instead of using a mp3 player. His reason for this is that he thinks that music and pc do not fit together. They should be seperated. This was the second incident cause it made me think and I agree 100% even if I do not adapt this totally because I still use my iPod classic. To me it is more about listening to music and being at the same time connected to the internet is not the right thing. It disturbs the real interaction with the songs having in your ear. You lose your focus on what you listen because you divide your attraction.

To be frank. For two years I was a heavy user of spotify with a premium account. I absolutey loved this app running on my smartphone and tablet. Specifically I loved the possibility finding and listening to old records which I do only own on vinyl like e.g. Foreigners “Head Games”. I did not use the playlists cause I prefer to choose my own kind of music but the variety of music is amazing. Commuting by train, cycling to work or walking the dogs – I took my phone, started the app and began searching and searching. I started a song, listenened to it for 2 minutes, skipped to a next one and had already the next artist in mind. But I did not listened to one single, complete album like I did in the past. More and more I felt lost cause I did not really know what I wanted to listen next. The choice is too overwhelming and causes a overstimulation. Additonally while being online by nature I answered emails or responded on social network interaction. I was not with the artist.

Don´t get me wrong and I know it sounds oldschool (a consequence of my age for sure) – I do understand and appreciate all the advantages of streaming music. Mostly you have a big choice, flexibility and you save much money (even not so good for the artist cause they do suffer because of this low price policy) but – because I really do like to listen to an album, I prefer listen to it without anz kind of distraction. So I went back to my iPod classic. No Wi-Fi, no bluetooth, no 4 G or any other thing. Just pure music. Now when I bought an album (I never used file sharing cause the quality is disgusting) it feels a bit like in the old times when I e.g. listened to the Back in Black album the very first time after Bon Scotts death. It was like heaven and I did not skip any song. I worked myself through from “Hells Bells” to “Rockn Roll ain´t no Pollution” This is how listening to music should be. I do it less now – but with more intensity and joy. Streaming music is like having fast food. I prefer a propper dinner and a nice glass of wine.

ipodclassic

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In einer digitalen Welt zu leben, bedeutet für mich…

Die SPD nimmt sich des Themas #digitalleben und digitale Welt an. Der Weg der gewählt wird ist, was für eine Überraschung, digital.
Das digitale Medium liefert die ideale Plattform zur Beteiligung, Interaktion und Mitgestaltung. Warum also nicht auch hier, an dieser
Stelle darüber diskutieren und seinen Gedanken freien Lauf lassen. Zusätzlich zu Experten Meinungen haben nun auch die Bloggerinnen
und Blogger dieser digitalen Welt die Möglichkeit ihren digitalen Senf dazuzugeben. Danke hierfür, Steffen Voss. Es folgen nun also 10
Fragen die ich gerne für die Öffentlichkeit beantworten werde und ich fordere gleichzeitig mein Netzwerk um mich herum auf, es mir gleich
zu tun. Und hier geht es explizit nicht nur um SPD Meinungen oder Mitglieder. Es geht um jeden der eine Meinung dazu hat und der sich beteiligen
möchte.
Abschließend möchte ich noch erwähen, dass dieses Medium für mich schon so zur Normalität gehört, dass sogar der Begriff “digital” für mich
etwas befremtlich wirkt. Dies war vielleicht in Zeiten in denen wir zwischen analog und digital noch unterschieden haben – doch heute
hat sich das aus meiner Sicht fast erledigt. Das Internet ist nicht digital – es ist normal.

Hier die 10 Fragen:

1. In einer digitalen Welt zu leben, bedeutet für mich…
Zugriff auf Informationen aller Art zu jeder Zeit zu haben. Spezielle Einblicke über den Tellerrand des eigenen Landes hinaus
zu bekommen, die mir früher ohne das Internet schlichtweg nicht möglich waren. Und natürlich, zu kommunizieren, diskutieren, sich
mitzuteilen und auszutauschen. Aber immer nach den Regeln die auch schon galten bevor es das Internet gab. Fair, offen, ehrlich.

2. Mein Computer ist für mich…
Mittel zum Zweck. Irgendwie wie eine elektrische Schreibmaschine. Obwohl ich nicht verleugnen kann, dass ich auch eine gewisse Ästhetik in
manchen Modellen sehe.

3. Wirklich gut! Die größte Chance durch die Digitalisierung ist…
Verständnis zu entwickeln für Belange die andere betreffen. Zusätzlich die vielfältige Möglichkeit der Dynamik und ziegerichtete
Interaktion mit Zielgruppen. Hier liegen riesige Potentiale in der transition phase von der industriell geprägten Wirtschaft hin zur
Service Orientierung.

4. Bedrohlich! Wir müssen aufpassen, dass…
das Internet zu einem Rechtsfreien Raum wird in dem gesellschaftliche Regeln ausgehebelt werden und Missbrauch betrieben wird.
Das Internet muss zu unserem Leben gehören und darf keine Parallel Welt von Avataren werden

5. Die Digitalisierung verändert mein Leben durch…
seine permanente Präsenz. In Zeiten in denen das öffentlich-rechtliche Fernsehen zu Mitternacht eine Sendepause einlegte und erst am
darauffolgenden Morgen sein Program fortsetzte, gab es keinen information overload und es gab Zeit sich auf vielfältiges zu fokussieren.
Ich muss mich permanent dazu erziehen mich zu disconnecten und mir diesen Freiraum selbst zu schaffen. Es liegt an einem selbst – und ich bin
nicht gut darin.

6. Chatten mit den Enkeln, Einkaufen per Mausklick, Arbeiten ohne feste Bürozeiten. Was bringt die Digitalisierung für Familien und Ältere?
Nähe – auf jeden Fall Nähe. Dies gilt für meine privaten Verhältnisse in denen die Familie über mehrere Länder von Europa bis in die USA
verteilt ist. Der Einkauf per Mausklick gehört bei mir durchaus zum Alltag, doch wird er für mich den Einkauf speziell im Einzelhandel nicht
ersetzen, daher wähle ich bewusst auch den Einkauf vor Ort. Kritisch halte ich hier aber fest, dass der Einzelhandel nach wie vor zu wenig
Antworten parat hat, um der gegen die Online Konkurenz zu bestehen. Hier herrscht Nachholbedarf. Am Ende entscheidet der Kunde. Arbeiten
ohne feste Bürozeiten verlangt Disziplin auch abschalten (im wahrsten Sinne) zu können. Ich kann das und ich möchte es nicht mehr missen.

7. Programmieren in der Grundschule, das gesamte Faktenwissen der Welt in der Suchmaschine. Wie sollte Bildung der Zukunft aussehen?
Natürlich ist das Internet das Medium der Jetztzeit und beinflusst sowohl Lehrplan als auch Lernverhalten. Dennoch sollte man hierzu keinen allzugroßen
Respekt haben. Auch das Fernsehen hat uns schon große Veränderung vorausgesagt – doch am Grundprinzip des Lernens wird dies nicht rütteln.
Themenbereiche, Fächer, Fachrichtungen müssen angepasst werden. Richtige Kommunikation – und Umgangsformen gehören zu heutigen Lehrplänen
ebenso so dazu, wie die Angabe von Quellen in einer Thesis. Lehrer sowohl als auch Eltern sind hier gleichermaßen gefragt.

8. An jedem Ort arbeiten können und ständig erreichbar sein. Was bedeutet das für Arbeit im Digitalen Zeitalter?
Wie schon in Frage 6 beantwortet. Viele tools, viele Geräte, viele gadgets und Applikationen erleichtern mein Arbeitsleben. Ich arbeite in der IT.
Dennoch ist mein Produktivitäts Level am höchsten, wenn ich vor Ort bin und mein Team managen kann. Es gibt Einsatzbereiche in denen der mobile
Arbeitsplatz Sinn macht – in manchen aber auch nicht. Mitarbeiter und Führungskräfte sollten ein gesundes Miteinander finden und sich auf Ruhephasen
einigen. In dem Unternehmen für das ich arbeite, klappt das ganz gut.

9. Was müssen wir im digitalen Zeitalter tun, damit unsere Wirtschaft erfolgreich bleibt?
Natürlich gehört die Bereitstellung ausreichender Infrastruktur dazu. Aber hier müssen wir realistisch bleiben. Die flächendeckende Breitbandversorgung
ist der Wunsch aus Politik Sicht. Aber real nicht darstellbar weil nicht wirtschaftlich. Vorhande Infrastruktur muss zunächst ausgebaut werden und Flächennutzungspläne
dem zukünftigen Bedarf angepasst werden. Wir haben zu lange unseren ausschließlichen Fokus in der Planung auf Elektrizität und Abwaser gelegt. Das muss sich ändern.
Wir müssen Ideen Schmieden und Start-ups in der IT erheblich mehr fördern als wir es derzeit tun. In diesen Start-ups liegen Grundsteine für globale Konzerne.
Viel zu lange hat Deutschland das verschlafen.

10. Die Digitalisierung schafft Chancen und birgt Risiken. Von der SPD erwarte ich, dass…
sie sich breit Aufstellt in der Beteiligung (wie z.B. hier). Das sie reale Ziele setzt. Das sie die balance bewahrt zwischen wirtschaftlichen und persönlichen
Interesssen und dass sie offen für Partizipation bleibt.

Ryan Air Android App – be careful

Great progress. Finally Ryan Air offers as well a mobile application for Android or IOS users. So, times are over
where you paid a fortune at the check in counter if you had forgotten to print out your boarding pass. So far – so good.

Flying over to Germany today i tried it out to check in on both OS. The user interface  is really straight forward and as you already know from other airlines. You can book and manage flights and you can check in. Ryan Air would not be Ryan Air if there would not be the usual traps where to spend extra money. Book seats in advance, rent a car, the well known additional insurance ready to book as well and for sure the hotels. No big deal in a rudimentary design environment. Who cares? I only want to check in without using any ink. At the end boarding passes have been the last remaining reason for me to keep my printer in my house. This is gone now.

What became really obvious to me was, that the latency time of both apps (Anroid and IOS) is really high. Meaning that the response time while entering your details is very high and it took me several tries to get everything done. Actually doing print outs is still faster – lots of room for improvement my dear developers. But what really annoyed me this morning was, that there has been an usual app update overnight (Android vs 2.1 August 12th 2014) and my boarding pass (saved on my Sony xperia P) was gone. Well, wasn´t really gone – you simply can´t open the boarding pass menu. Not really nice when you realize that at the airport.

I expected the worst at customer service, meaning to being fully charged for additional check in but that was not the case. After explaining my case they offered me a re-print of my boarding pass free of charge. So here I go again with a piece of paper and some ink. And it works. 

So please Ryan Air plus developers, quickly do an update again on Android version 2.1. Thanks.

 

Softwar

Softwar: An Intimate Portrait of Larry Ellison and OracleSoftwar: An Intimate Portrait of Larry Ellison and Oracle by Matthew Symonds

My rating: 4 of 5 stars

Working for Oracle makes this book not mandatory to read, for sure. However, I was surprised how it helped me to understand business strategies of today. This book gives an autobiographical insight as well, but not more than I expected.
In my point of view the editor sometimes seemed to be too dependant and is lacking to be objective. But overall reading this book was a pleasure due to the unique live comments and footnotes of Larry himself.

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Web Publishing rocks the stage

Web Publishing rocks the stage

Interesting article about wordpress, and the struggling of print-publishing. As an innovative entrepreneur you definitely can still make money at the internet.

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