Gadgets die die Welt nicht braucht.

Ich bin Smartphone heavy User. Wie andere auch schaue ich wohl im Schnitt ca.2500x auf mein Display. Ich habe es nie nachgezählt doch ich bin mir sicher, dass Google das auch schon weiß. Wahrscheinlich gibt es wohl schon eine App dafür, doch hier bemühe ich mal eine Statistik von Golem, denn als „Google Fit“ Aktivität gehen Smartphone Kontrollblicke leider noch nicht durch.

Neben der üblichen Social Media Nutzung mutiert mein Phone gerade immer mehr zum Fahrkartenautomaten. Kaum eine Airline deren App ich nicht in meinem „Travel“ Folder habe. Hinzukommen DB-Navigator, Drive Now, Car2go usw. Ja, das Teil ist sehr viel in Gebrauch. Aber sollte das eine Begründung für mich sein mein Telefon speziell zu schützen, damit es länger hält? Von mir ein klares Nein. Apples iphone und die diversen Android Modelle sind bis aufs kleinste Details designed und geshaped wie ein Edel Surfbrett. Jedes noch so gut gemeinte Accessoire ist eine Ohrfeige in das Gesicht des Entwicklers und stört meinen Sinn für Ästhetik. Ich dachte, die Zeiten in denen der rüstige Rentner sein Nokia 3310 in einer Ledertasche an seine Bauchtasche gesteckt hat sind vorbei. Doch es kam schlimmer. Heute verpacken Menschen ihr Handy in eine

  1. Fliptasche

Die Fliptasche ist die Bauchtasche der heutigen Generation. Hauchdünn und wenige Millimeter dick kommt ein Smartphone kurz vor dem Unboxing daher. Völlig unschuldig ahnt es noch nicht, dass es nun brutal in eine pinkfarbene Kunstledertasche mit Messingapplikation gepresst wird. Wohl durchdachte Gewichtseinsparungen bei Material- und Gehäusewahl werden rücksichtslos missachtet und fallen der Kleingeld- und Kreditkartentasche zum Opfer. Sollte das Telefon tatsächlich einmal zur Kommunikation ans Ohr gehalten werden, klappt diese Tasche nach Außen auf und gibt ihr Inneres preis. Es sieht dann meist so aus, als würde die Hälfte eines Sandwich Toastes lässig vom Ohr des kommunizierenden hängen.

  1. Battery Packs

Ernsthaft? Der 2500 mAh Akku Eures Handys bringt euch nicht über den Tag. Und das nur, weil ihr es nicht fertig bringt die Bluetooh Verbindung zu eurer Smartwatch (auch ein Kapitel für sich) zu kappen und die wlan Verbindung im Office zu trennen? Kann man nichts machen, doch das ist noch kein Grund dafür, einen zusätzlichen Lithium-Ionen Akku durch die Gegend zu tragen. Was für ein Hohn an all die Energiesparmodi Features der heutigen High-Tech Industrie. Übrigens – der Strom mit dem Ihr Eure Battery Packs füttert, ist derzeit noch mit hoher Wahrscheinlichkeit Atomstrom oder entstand aus fossilen Brennstoffen. Lasst es sein. Safe the planet.

  1. Displayfolien

Displayfolien sind die Schonbezüge des 21.Jahrhunderts. Sonntags wurden die Plastikfolien vor der Eiche rustikal Schrankwand der Eltern entfernt, weil Besuch kam. Sie sollten Verschleiß verhindern und man hat sich darüber lustig gemacht. Heute klebt sich die nächste Generation passgenaue Kunststoffscheiben aufs AMOLED Display um Kratzer und Fettfinger zu vermeiden. Das ist der Kreislauf des Lebens.

Was denkt Ihr? Welche Gadgets gehen nicht?

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Wie ich mein Wochenende rette – 3 Tipps von einem Handyjunkie

Ja ich liebe Smartphones. Ja ich mag Gadgets. Ich kann mich stundenlang damit beschäftigen und ich besitze auch eine Smartwatch. Obwohl ich mir bis heute nicht ganz sicher bin, wozu sie nun eigentlich gut sein soll. Beruflich wie privat hämmere ich täglich tausende von Buchstaben auf virtuelle und physische Tastaturen in den verschiedensten Kanälen. G-Mail, Hangouts, Whats App, Outlook, Messenger, In-Mails, Excel Sheets, Google Docs, und Word. Und das sind noch längst noch nicht alle Kommunikations- oder Organisationswege. Lediglich ein kleiner Auszug.

Dazu kommt, dass mich die Mobilität unserer heutigen Arbeitswelt bis in die entlegensten Winkel verfolgt. Bis vor kurzem befand sich Deutschland noch ungefähr in der Kreidezeit, was den Ausbaustand öffentlicher W-LAN Infrastruktur betrifft. Doch hier wurde nachgebessert. Auch die Mobilfunkbetreiber haben ihre Netzabdeckung erheblich optimiert. Ein Handyverkäufer antwortete mir einmal recht schlüssig auf meine Beschwerde über zu viele Funklöcher mit dem Satz „Wieso? Das heißt doch Netz und nicht Decke. Ein Netz hat nun mal Löcher.“ Recht hat er.

Wie dem auch sei. Wenn ich es möchte, kann ich wann auch immer von wo auch immer arbeiten. Das finde ich toll, denn für mich bedeutet es ein Stück Freiheit. Es gibt unzählige Studien zum Thema Burnout, Gefahr von Work Life Balance usw. Mit Sicherheit steckt in Ihnen viel Wahres und man sollte die Gefahr, die für die Gesundheit daraus entsteht auch nicht unterschätzen. Dennoch überwiegen für mich die positiven Aspekte. Mein Problem ist nur – ich bin nicht sehr diszipliniert. Mein Smartphone ist mein ständiger Begleiter, ob nun in der Woche oder eben am Wochenende. Selbst wenn es zur internen Firmenkultur gehört keine Emails an Wochenenden zu versenden, so wird diese von anderen in den meisten Fällen nicht eingehalten. Wenn man für ein globales Unternehmen arbeitet tun die verschiedenen Zeitzonen und Feiertage ihr Übriges.

Wie kann ich also den ständig eintrudelnden Emails oder Terminerinnerungen entkommen um ein entspanntes Wochenende zu genießen? Denn – verstehen Sie mich nicht falsch – das ist mir sehr wichtig. Komplett offline sein? Kommt nicht in Frage. Am Wochenende nur die jeweiligen E-Mail und Kalender Accounts offline stellen? Sicher eine Alternative, doch irgendwie vergesse ich das immer und bin auch da nicht sehr konsequent. Nein, ich organisiere mich anders und ich fahre damit seit Jahren sehr gut.

  1. Ein Kalendereintrag für Kalendereinträge

Hört sich schräg an. Auch hier tricksen mich mein Smartphone und mein schneller Finger während der Woche ein ums andere Mal aus. Das kennen Sie doch auch. Sie erhalten eine Kalendereinladung von einem Kollegen, drücken unbedarft „accept“ und schon steht ein Meeting in ihrem Kalender. Am Desktop oder Laptop bin ich da wesentlich disziplinierter, doch unterwegs im Office oder auf Terminen passiert mir das schon mal. Das Ergebnis ist, dass Sie entweder eine Woche voller Termine haben, von denen Sie gar nicht wissen warum oder worum es geht oder aber, Sie haben ständig Termine die sich kollidieren. Ich habe mir zu Regel gemacht, jeweils am Freitagnachmittag einen festen Kalendereintrag für 30 Minuten festzulegen, in denen ich meine Termine für die kommende Woche prüfe und organisiere. Das hilft ungemein. Mein Pro Tipp ist noch, akzeptieren Sie zukünftig nie einen Termin, der keine Agenda enthält. Sollten Sie eine solche Einladung bekommen drücken Sie auf „tentative“ und fragen Sie höflich worum es geht. Es ist Ihre produktive Lebenszeit. Ein organisierter Kalender zum Wochenende, gibt mir ein entspanntes Gefühl und einen perfekten Start in die Woche.

  1. Montagsmeetings – Vorbereitung ist alles

Nachdem sie nun ihre Woche geplant haben stellen Sie schnell fest, welche Meetings welche Priorität haben und welche Rolle Sie dabei spielen. Im Idealfall sollte jedes Meeting einen wertvollen Beitrag zu Ihrer Produktivität oder zu der Ihres Unternehmens beisteuern, doch nicht immer ist dies der Fall. Gibt es Termine in denen sie einen aktiven Part spielen zum Beispiel als Moderator oder Präsentator, erledigen Sie die Vorbereitungsarbeit noch vor dem Wochenende, zumindest die für Ihre Montagsmeetings. Es wird Ihnen Ruhe und Frieden bescheren. Zusätzlich nutze ich ein simples Colour Coding für Meetings zu denen Inhalt in Form von Präsentationen von mir gefordert wird. Das erleichtert mir den Überblick.

Ich denke, ich komme immer sehr gut vorbereitet in meine Meetings. Tun diese Ihre Kollegen auch, werden Sie erstaunt sein, was für sagenhafte Ergebnisse Sie als Team erzielen.

  1. Die Twin Card – ganz ohne Gadget geht es nicht

Um der vorher beschriebenen, ungewollten beruflichen Kommunikation am Wochenende zu entfliehen, benutze ich eine Twin Card meines Netzbetreibers. Anders als eine sogenannte „Ultra Card“, die mit einer Rufnummer mit mehreren Endgeräten gleichzeitig im Netz des Providers eingebucht ist, bucht sich hier immer nur ein Handy zur Zeit ein, nämlich das, was Sie zuerst eingeschaltet haben. Aber mit der gleichen Rufnummer. Ich muss dazu erwähnen, dass Telefonie als solches mit den Jahren immer mehr in den Hintergrund meines beruflichen Alltags gerückt ist. Zusätzlich ist die Hürde jemanden am Wochenende anzurufen ungleich höher, als einfach eine E-Mail zu senden. Somit werde ich am Wochenende selten gestört. Ich bin weiterhin online mit meinen geliebten, privaten Social Networks, ohne aber die E-Mail und Kalenderprogramme nutzen zu müssen, die ich für meine Arbeit brauche. Zusätzlich brauche ich auch nicht ständig die beruflichen Accounts meines „Arbeitshandys“ aktivieren und deaktivieren. Ein weiterer symbolischer Nebeneffekt ist der, dass wenn ich am Freitagabend mein „Arbeitshandy“ ausschalte, mein Kopf mir sagt das nun Wochenende sei. Wie den Hörer auf die Gabel legen, falls das der Eine oder Andere aus der Generation Y noch kennt.

 

Na dann. Auf das nächste schöne Wochenende.

Lukas Podolski – Leistung durch emotionale Intelligenz

Heute ist das Abschiedsspiel von Lukas Podolski. Es werden oft Parallelen gezogen zwischen Sport und Business, denn beide Bereiche sind kompetitiv und geprägt durch Leistung. Seit 2004 gehört er durchgehend der Deutschen Nationalelf an und für mich wie für viele andere Menschen hat er Vorbildcharakter. Er verdient einer speziellen Erwähnung und es gibt durchaus Charaktermerkmale, die ihn von anderen Spitzensportlern unterscheiden. Gerade diese sollten aber auch in unserem herausfordernden Arbeitsalltag Platz finden, denn sie sind sehr wichtig.

Würde ich einen Menschen wie ihn in meinem Sales Team haben wollen? Unbedingt.

 Lukas Podolski wird oft in der Öffentlichkeit als der Spaßvogel des Teams bezeichnet, doch dies würdigt nicht die Gesamtleistung seiner sportlichen Karriere. Er hat 130 Länderspiele bestritten in denen er 48 Tore schoss. Hiermit belegt er in beiden Kategorien Platz 3 in der ewigen Bestenliste der Nationalelf. Er wurde 2x Weltmeisterschafts Dritter, Vizeweltmeister und schließlich Weltmeister mit seinem Team. Mit einem Sinn für Spaß und Lebensfreude ist diese Leistung nicht nur zu erklären, wohl aber ist sie Teil des Ganzen. Ich sehe hier drei herausragende Eigenschaften.

  1. Humor

Bei Linkedin ist die Eigenschaft des Humors fest verankert in der Firmenkultur. Dies beschränkt sich nicht auf komödiantische Fähigkeiten, sondern zeichnet sich dadurch aus, dass man als Team Mitglied durch seine Attitüde in der Lage ist, sein Arbeitsumfeld angenehm zu gestalten, andere mitzureißen und eine positive Energie zu erzeugen. Genau dies wird Lukas Podolski durch seine Team Mitglieder und dem Coach Jogi Löw bescheinigt und ist Quelle des Mannschaftsgefühls der Nationalelf. Dies macht ihn so wertvoll für das Team.

  1. Leidenschaft

Es gibt viele international erfolgreiche Spieler, die durch Perfektion am Ball zu glänzen wissen. Taktisches Geschick und ein hohes Maß an Technik machen den Unterscheid aus. Lukas Podolski werden diese Eigenschaften eingeschränkt nachgesagt und es mag in Teilen stimmen. 48 Tore in Länderspielen erzielt man aber nicht nur durch Technik, sondern durch den Glauben an seine Fähigkeiten und die Bereitschaft Dinge auszuprobieren, Mut zu beweisen und auch einmal etwas zu riskieren. Und natürlich auch dadurch, dass man in der Lage ist, sich für das zu begeistern was man tut dabei aber authentisch bleibt. Wer würde das Lukas Podolski absprechen wollen?

  1. Fokus

Auch auf seinen Stationen im Vereinsfußball gab es beachtliche Erfolge. Mit Bayern München wurde er Meister und Pokalsieger, mit dem FC Arsenal holte er den FA Cup und mit Galatasaray Istanbul ebenfalls den nationalen Pokal. Doch seine besten Leistungen zeigte er stets in der Nationalmannschaft. Dies aus zweierlei Gründen. Erstens weil er in Jogi Löw einen Coach gefunden hatte, der an seine Fähigkeiten geglaubt hat und ihm die Freiheit gab sich auf seine Stärken zu fokussieren. Zweitens weil er als unbedingter Teamplayer im Umfeld der Nationalelf das perfekte Team gefunden hat, in das er seine Qualitäten einbringen konnte. 

Diese Eigenschaften sind Schlüssel zu der bemerkenswerten Karriere von Lukas Podolski und sind gleichzeitig wirkungsvolle Attribute zum Erfolg im Beruf. Ein leistungsstarkes Team ist eine Mischung aus Ballkünstlern, Strategen und Akteuren mit emotionaler Intelligenz. Es braucht jeden von ihnen

I want to express my concern

I am an eighties guy. When I was a teenager the world was full of egomaniac leaders like Leonid Breschnew, Ronald Reagan or Margaret Thatcher. I remember when once Ronald Reagan hosted a press conference. During a microphone check just right before the conference he said “to all Russians – we begin bombing in 5 minutes.” It was during the peak of the cold war. In these times everybody of my generation felt kind of depressed and unsafe. Even without any platform like internet and social networks the danger of an atomic war was everywhere. It was in the news, it was in art and culture, it was in movies like “the day after” and it was in pop music. Famous music videos like “dancing with tears in my eyes” from Ultravox or “ overkill” from Men at work all the time made us aware of what could happen, if influential world leaders do not act calm and sensible. The fact of “overkill” is one of the most ridiculous things mankind could ever create. It describes the possibility of how many times nations could destroy the population of our whole planet and we still have it. In the eighties Russian and American missiles would have been able to kill 100 Billion people with a total population of around 4-5 billion. So roughly a 20x overkill.

Why I am writing this? Well – during that time I was of the opinion that it could not come even worse. How nuts can an US-president be, saying those words even if it was a microphone check?

Now I am looking into the world of today. I see an antidemocratic Russian president like Mr. Putin. I see protectionism and far right parties growing in Europe, I see dictators like Kim Jong Un and Baschar al-Assad oppressing their people AND – I am again experiencing an US president who exactly acts like we haven´t learnt anything out of the past 30 years. I never ever would have thought that people of the twenty first century are again discussing of a construction of a wall? Seriously? We just overcame one some years ago. I am experiencing a president who favours torture and oppression and who is neglecting any kind of climate change. A president, who wants to isolate his country in the age of globalism and who closes his borders to immigrants and people seeking for protection as they are persecuted and discriminated because of their race or religion. Is this really true? I can´t believe. During the disgusting election campaign I still thought that it will be going to be okay after everybody is getting back to reality and that people will become serious again. Apparently I was wrong reflecting the last week.

What can I do as an individual? I can shout it out loud that I do not agree. I can express that I am concerned. I can write a blog about it using large platforms to spread the word and connect to others, who feel concerned as well. We should not remain silent – we must raise our voices early that we do not agree what is going on.

I simply wanted to say – that I am concerned, Mr. Trump.

Feel free to share, spread the word and to comment. Don´t stay silent. Hashtag is #Ifeelconcerned

I hate the Internet

I Hate the InternetI Hate the Internet by Jarett Kobek
My rating: 3 of 5 stars

To me it is a book which rides a bit on wave. Compared to the overall internet hype in the book. Yes – it is absolutely and brutally honest. It smashes directly into the face. It is finger pointing to millennials gives a warning as well what could happen in times of fake news and alternative facts. But it is not reading which makes fun. It is disruptive in using short chapters and clipped words. It repeats the same joke about eumelanin over and over as a technique which is after chapter 20 getting boring. It is an evil book which does not stop before Lady Gaga, Beyoncé, the Bush family, Twitter, you tube, google or instagram. If you like evil books, you should read it. I think the book must have been brilliant if the author would have known, that Trump will be the next president. I would love to read his comment on this.

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Alexa – die neue Mitbewohnerin

Seit 2 Wochen leben Alexa und ich nun zusammen und ich ziehe eine kurze Bilanz für alle die, die sich noch nicht sicher sind, ob sie sich einen Sprachassistenten bestellen sollen. Als Prime Kunde erhielt ich die Einladung von Amazon, nun den Amazon Echo für Deutschland exklusiv bestellen zu können. Ich hab´s dann einfach mal gemacht. Aus einer  Laune heraus. Und – das ist mein erster Tipp – genauso sollte man es auch herangehen. Die Frage “brauche ich das” sollte man sich nicht stellen. Es ist ein Gadget, das braucht man nicht, mit dem spielt man herum.

In der Box befinden sich außer Alexa noch ein Netzteil und ein kleiner Quick-Start-Guide der vollkommen ausreichend ist. Die Einrichtung erfolgt entweder über die Alexa App (Android) oder für IOS. Wie ich später über den Support herausfand, ist es auch etwas bequemer über die Alexa Website möglich.

Wer bin ich und wo komm ich her ?

Die deutsche Version vom Echo ist gerade mal ein paar Wochen auf dem Markt. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass man hier ein Produkt in seiner Beta – oder Testphase kauft. Immer ganz rund läuft es am Anfang nicht. In der Grundeinstellung ist ein Alexa mit Amazon Music verbunden. Man kann sein Spotify account verbinden und auch seinen google Kalender. Das Abspielen von Musik klappt mit Sprachkommando einwandfrei. Etwas umständlich ist es, wenn man über Spotify Musik hören möchte. Dann muss der Sprachbefehl “Alexa- Spiele Spotify – Rolling Stones” ausgesprochen werden. Über Amazon Music funktioniert es einfach mit “Alexa – Spiele Michael Jackson” Auch die Radio Funktion über die TuneIn App funktioniert einwandfrei. Hier muss kein Account verknüpft werden. “Alexa – spiele EinsLive” und der Radiosender wird einwandfrei abgespielt. So weit so gut.

Nun wollte ich mehr und Alexa ein paar zusätzliche Skills hinzufügen. Als Skills werden die verfügbaren Apps bezeichnet, die im Store kostenfrei zur Verfügung stehen. Vorweg gesagt – die meisten sind wirklich sinnbefreit oder haben extrem umständliche Sprachbefehle. Das geht besser. Doch am Anfang kam ich gar nicht soweit. Mein Amazon Echo empfahl mir beim Aufrufen der Skills immer hartnäckig, zum US-Store zu wechseln. Das wollte ich natürlich nicht, denn dann würde meine Alexa ja Englisch sprechen und verstehen. Des Rätsels Lösung – vor Uhrzeiten benutzte ich die Android Kindle App auf einem meiner Smartphones. Diese App sorgte dafür, dass meine Einstellungen für sämtliche Inhalte immer auf Englisch angezeigt wurden. Kein seitens Phänomen, wie ich in einigen Foren las. Der Support konnte mir hier schnell helfen und die Umstellung klappte reibungslos.

Wie schon oben erwähnt, war die Skill Auswahl ziemlich ernüchternd. Am Ende habe ich mich entschieden die Tagesschau Skill sowie die Gelbe Seiten (Kino) Skill zu installieren. “Alexa – wie sind meine News?” spielt die Tagesschau in 100Sekunden vor und liefert eine Nachrichten Zusammenfassung.” Allerdings ziemlich leise. Doch die Basics wie “Alexa – lauter” beherrscht Alexa wirklich gut. Sagst Du “Alexa – Gelbe Seiten” passiert gar nichts. Sagst Du “Alexa – öffne Gelbe Seiten” – nennt Dir Alexa die aktuellen Kinofilme in Deiner Region. Man muss sich daran gewöhnen.

Wo komme ich her Teil 2 ?

Nachdem ich also Alexa erfolgreich beigebracht hatte dass sie nicht US-Amerikanisch sondern Deutsch sei, konnte ich auf einmal mein Spotify account nicht mehr verknüpfen. Bei der Verknüpfungsaufforderung wurde ich immer auf ein Britische Amazon Seite umgeleitet. Auch hier erbrachte meine Recherche dass ich bei weitem nicht der Einzige war. Die Geräte wurden von UK auf den Deutschen Markt ausgeliefert. Somit die automatische Umleitung. Die Lösung ist einfach. Man ruft die oben genannte, deutsche Alexa Website auf, verknüpft sein Spotify account hier und es funktioniert. Wie oben erwähnt, man muss gewillt sein solche Anfangsschwierigkeiten in Kauf zu nehmen, denn Alexa steht noch ganz am Anfang seiner Möglichkeiten. Auch die Alexa App läuft manchmal nicht sehr rund und stürzt häufig ab. Hier sind noch updates notwendig.

Fazit

Je nach Nutzungs Präferenz, fällt ein Fazit natürlich unterschiedlich aus. Meine Präferenz ist ganz klar der Faktor Musik. Natürlich ist Alexa kein Ersatz für eine High-End Stereo Anlage. Das ist auch nicht der Anspruch. Alexa ist ein sprachgesteuerter Lautsprecher mit ein wenig mehr Intelligenz. Ich wollte in erster Linie einen Lautsprecher der meine Musik streamt. Kein lästiges Verbinden meines Smartphones via Bluetooth / NFC was noch dazu meinen Akku leer lutscht. Kein Aufklappen meines MacBooks um Musik zu streamen. Mir geht es um schnelles, einfaches Starten meiner Songs. Das klappt hervorragend. Der Sound liegt aus meiner Sicht im Okay Bereich. Er ist gut – aber nicht sehr gut. Ein Bose Soundlink Mini zum gleichen Preis hat sicher einen besseren Klang – aber dafür ist er eben  auch nur ein Lautsprecher ohne Intelligenz. Ich nutze die Basis Sprachbefehle zum Starten, Skippen oder Stoppen der Musik. Ich lasse mich von Alexa verlässlich wecken “Alexa – weck mich Morgen um 6.30 Uhr” und ich lasse mir die Nachrichten, das Wetter und die Uhrzeit vorlesen. Das funktioniert einwandfrei. Web Recherche mit Wikipedia – “Alexa – wer ist Donald Trump” läuft sehr oberflächlich.

Es steckt noch viel Potential in dem Gerät – aber es ist ja auch nur ein Gadget. Für mich ist das Preis – Leistungsverhältnis okay.

 

 

Living the European Dream – in Dublin and beyond

When the opportunity came up to move my career from Malaga to Dublin, I knew I had to take it. It was a difficult decision in some respects – I had a job that I enjoyed in Malaga, and I did make a few jokes about moving from “Spain to the rain”. However, I also knew, as everyone else working in technology in Europe knows, that Dublin is where things happen.

This city is the technology hub for our region. Around this corner, there’s Facebook; go around another and there’s Google; up that street is Twitter; up that one there’s Airbnb. And then, of course, there’s LinkedIn. I knew that I’d be taking my life in exciting new directions when I moved to Dublin. But it was only when I connected with an opportunity at LinkedIn that I realised just how transformative the experience would become.

Busting the Dublin myths

By then, I’d already bust the myths that I had in my head about Dublin as a location. For a start – the rain. Okay, it’s not quite as dry as the south of Spain, but it’s certainly doesn’t feel any wetter than where I grew up in Germany. It’s certainly not stopped me cycling to work pretty much every day for the last three and a half years.

I had expected to find different types of people in Dublin – but the extent of the difference really surprised me. The presence of all of those companies in a city that still feels like a community is a very special combination. It makes me feel like I’m living in a true global village. It’s diverse and dynamic but hugely warm and welcoming as well.

That came home to me when I decided to run my first marathon shortly after arriving in the city. It was a way of showing my commitment to my new home and getting to know the city a little more as well. I’ll never forget the feeling of people lining the street to support myself and the other runners. When we went through the suburbs, there were people offering us bowls of fruits and sweets on their doorsteps. It reflects the attitude of people here – and also how extremely fanatical they are about sport.

How LinkedIn took my Dublin experience to the next level

In no time at all then, I’d started to feel pretty settled in my new city – and very happy with my life working in Europe’s technology hub. I was what we at LinkedIn Talent Solutions call a ‘passive candidate’. I wasn’t actively looking for a new job; I wasn’t frustrated in my current role or desperate for a new challenge. However, when the right opportunity came up I could see immediately why I needed to take it – and that opportunity was LinkedIn.

In some respects, LinkedIn was on my radar already. I knew that it was an exciting business – and one of the reasons for Dublin being such an exciting place for a tech career. However, I hadn’t fully grasped the mission and sense of purpose it had until a recruiter from LinkedIn reached out to me and I began the interview process.

A mission that matters

I’ve always had an interest in the purpose of what I’m doing. I’ve been interested in politics for the last 20 years – and a lot of my passion for social media comes from the way it can be used to get a message out and further a cause. That’s why LinkedIn’s mission to create economic opportunity for every member of the global workforce really resonated with me. There was an aspect of coming here that felt like taking on a role with an NGO – and that really appealed.

That wasn’t the only LinkedIn difference that I found inspiring. Reid Hoffman’s principle of the ‘Tour of Duty’ was another idea that really resonated with me: it’s the idea of there being a contract between yourself and LinkedIn whereby you both aim to transform each other for the better during your time here; you may not be here for ever, but if you do leave here for another role, you’ll definitely be leaving better equipped than when you arrived.

Transformation with a difference

Transformation is a really important part of LinkedIn’s values – and the focus of that transformation culture is really unique. At other businesses, you’re often encouraged to think about your weaknesses and ways you could improve them; here the focus is firmly on your strengths and how you can leverage them more effectively for both you and the business. It’s very empowering.

I’ve been able to apply the principle of transformation to my approach to leadership. The result I’m most focused on as a manager is being able to develop people for their next play – that’s what really makes me proud. It’s part of how my team motivates me every day. When I come into the office and see people already at their desks, making calls, working at their laptops – the buzz that gives me is very powerful indeed.

My transformation journey at LinkedIn is now bringing my ‘Tour of Duty’ in Dublin to an end. I’m making the move to manage one of our enterprise teams in LinkedIn’s Munich office. I was right in thinking that moving to Dublin would take my career to places I hadn’t imagined – and how, thanks to LinkedIn, it’s led me to a new city, a new stage of development in my career – and more new experiences. To me, being able to open up new horizons like this is part of the European dream – and LinkedIn and Dublin both embody that dream.

Das Paket

Das PaketDas Paket by Sebastian Fitzek
My rating: 2 of 5 stars

Für mich das bisher schlechteste Buch von Sebastian Fitzek. Es liest sich wie in Eile zusammengefügt und geschrieben. Jedes der kurzen Kapitel giert nach Effekten und Spannung und möchte sehr aufgesetzt dramatisch enden. Wie ein RTL Krimi. Aus meiner Sicht hat der Autor den Spannungsbogen extrem überspannt und um im Bild zu bleiben reisst irgendwann der Faden und lässt mich gelangweilt zurück. Ich habe 3 Tage für das Buch gebraucht. Es hat unterhalten, ein wenig.

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Das gibts in keinem Russenfilm

Das gibts in keinem RussenfilmDas gibts in keinem Russenfilm by Thomas Brussig
My rating: 5 of 5 stars

Für mich mein Buch 2016. Dieses Buch ist so intelligent verknüpft zwischen plausibler Vergangenheit und fiktiver Wirklichkeit, dass ich als Leser manchmal meine historischen Kenntnisse der DDR anzweifelte. Thomas Brussig schafft es ohne Mühe die DDR als Vorreiter der Windenergie und Elektromobilität zu konstruieren. Bis hin zu einem Deutsch-Deutschen WM Finale. Einfach grossartig.

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Tschick

TschickTschick by Wolfgang Herrndorf

My rating: 3 of 5 stars

In vielen Bestseller Listen ganz oben. So ist es in mein Auge gesprungen. Ich mag Roadmovies und die Inhaltsangabe klang vielversprechend. Die Handlung findet dann auch auf der Straße statt, irgendwo im Umkreis von Berlin. Die Hauptdarsteller sind in diesem Falle aber Minderjährige Schüler die nicht in mein Bild vom klassischen Roadmovie passen. Das ist natürlich Geschmacksache. Ein unterhaltsames, leicht zu lesendes Abenteuer dass ich aber eher meinen Kindern geben würde. Für mich ein bisschen zu viel Schülerromantik.

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